Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

: Schwarzwald-"Tatort" startet am 1. Oktober im Ersten

Freiburg (dpa)Zurzeit ist noch Sommerpause beim Sonntagskrimi "Tatort", was neue Fälle angeht. Als vierter neuer Krimi nach der Pause kommt dann bald der erste Schwarzwald-"Tatort" mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner. Bis dahin sind allerdings noch sieben Wochen Zeit.

Schwarzwald-"Tatort" startet am 1. Oktober im Ersten
Die neuen "Tatort"-Ermittler: Eva Löbau als Kommissarin Franziska Tobler und Hans-Jochen Wagner als Kommissar Friedemann Berg Foto: Christoph Schmidt

Das neue "Tatort"-Team im Schwarzwald hat am 1. Oktober seine Premiere im Ersten. Das bestätigte eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR).

Die neuen Ermittler heißen Franziska Tobler und Friedemann Berg und werden von Eva Löbau ("Der Wald vor lauter Bäumen") und Hans-Jochen Wagner ("Alle anderen") dargestellt. Den Part der Vorgesetzten übernimmt die Schauspielerin Steffi Kühnert ("Halt auf freier Strecke") - ihr Rollenname lautet Cornelia Harms.

Ursprünglich war mal Harald Schmidt als Chef im neuen Freiburger "Tatort" vorgesehen. Im Februar wurde dann bekannt, dass sich der Entertainer, der am 18. August 60 wird, gegen das "Tatort"-Engagement entschieden hat. Die angegebenen persönlichen Gründe blieben unklar.

Der erste Film des neuen SWR-Teams trägt den Titel "Goldbach": In einer kleinen, idyllischen Schwarzwaldgemeinde wird ein elfjähriges Mädchen erschossen, ein Nachbarsjunge verschwindet. Trauer und Misstrauen treiben die befreundeten Elternpaare der betroffenen Kinder auseinander. Regie führte Robert Thalheim ("Netto").

Mit der Premiere des neuen Duos im Schwarzwald sind wieder 21 Ermittler-Teams im Rahmen der beliebten "Tatort"-Reihe im Einsatz, wenn man den bislang nur einmal als Freiburg-"Tatort" gelaufenen Fall mit Heike Makatsch außer Acht lässt.

Der neue Schwarzwald-"Tatort" folgt dem Bodensee-"Tatort", der im Dezember zum letzten Mal lief. Nach 14 Jahren war Schluss für Ermittlerin Klara Blum, gespielt von Eva Mattes.

Zurzeit ist bei den Erstausstrahlungen des "Tatorts" im Ersten noch Sommerpause. Los geht es erst am 27. August wieder mit einem Fall aus Wien. Am 3. September gibt es dann keinen "Tatort" wegen des TV-Duells mit Angela Merkel und Martin Schulz. Am 10. September folgt ein Stuttgarter Krimi, am 17. September ein Schweizer. Am 24. September ist wegen der Bundestagswahl kein Sonntagskrimi im Programm. Am 1. Oktober kommt dann das neue Team.

Während der Sommerpause in den vergangenen Wochen konnten sich viele Fans übrigens auch an seltenen Wiederholungen erfreuen.

Der RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) hatte und hat (noch bis Ende September) insgesamt 14 alte "Tatort"-Krimis im Programm, die einst der Vorgängersender SFB (Sender Freies Berlin) in den Jahren 1971 bis 1994 in die ARD-Gemeinschaftsproduktion einbrachte. Zu den restaurierten und digitalisierten Filmen gehörte etwa auch der Fall "Transit ins Jenseits" mit Marius Müller-Westernhagen und Götz George, der damals 1976 noch nicht Schimanski war.

In Österreich zeigte und zeigt indes der ORF alte Fälle mit Fritz Eckhardt als Ermittler Viktor Marek. Die Serie "Oberinspektor Marek" gab es bereits vor dem "Tatort", der erst 1970 erfunden wurde, spätere Fälle liefen jedoch auch als "Tatort"-Beitrag bis 1983.

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG