Münster: Verein zur Förderung des Leistungssports positiv gestimmt

Münster: Verein zur Förderung des Leistungssports positiv gestimmt

Eigentlich ist ja alles zum Guten bestellt: Die Vereinskasse ist im positiven Bereich, es können in diesem Jahr sogar weitere Rücklagen gebildet werden. Das Sportinternat, dessen Träger der Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster ist, wird nach den Sommerferien mit 28 Schülern, die ja auch Leistungssportler sind, gefüllt sein. Die Mitgliederversammlung verlief entsprechend harmonisch und in ?Rekordzeit?. Also alles gut? Wäre da nicht die drohende Schließung des Bundesleistungsstützpunkt Volleyball, die der DOSB und der Deutsche Volleyballverband im Zusammenhang mit der anstehenden Leistungssportreform angekündigt hat.

Münster: Verein zur Förderung des Leistungssports

Münster: Verein zur Förderung des Leistungssports

Erst der (vermeintliche) Nackenschlag durch die im Zuge der bundesweiten Spitzensportreform angedrohte Schließung des Bundesstützpunktes Volleyball, dann immerhin ein (finanzieller) Befreiungsschlag: Der Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster kann für sich gesprochen positiv auf das laufende und kommende Geschäftsjahr blicken, hat aber in Hinblick auf seine ureigene Arbeit eine Zitterpartie vor sich. Anfang August werden der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) über den Fortbestand des münsterischen Vorzeige-Stützpunktes, aus dem so viele National- und Bundesligaspielerinnen hervorgingen, entscheiden. Ganz maßgeblich davon betroffen sein dürfte das Sportinternat in der Salzmannstraße. Der Verein zur Förderung des Leistungssports ist dessen Träger; zwölf Nachwuchsvolleyballerinnen sind hier unter anderem beheimatet. ?Zermürbend und nervenaufreibend? sei die Debatte geführt worden, sagte die Vereins-Vorsitzende Karin Reismann, die persönlich mit dem zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière stützpunkttechnisch im Gespräch war.

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