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Handball-Bezirksliga: HSG und TuS Ickern feiern Auftaktsiege

CASTROP-RAUXEL.Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin und des TuS Ickern haben ihre Auftaktspiele in der Bezirksliga-Saison 2017/18 gewonnen. Die HSG hatte gegen den Wittener TV die Nase vorn. Der TuS Ickern hatte beim TuS Hattingen 2 das bessere Ende für sich.

HSG und TuS Ickern feiern Auftaktsiege
Lukas Steinhoff (am Ball) war der erfolgreichste Werfer beim Sieg der HSG Rauxel-Schwerin. Der Rückraumspieler steuerte neun Treffer zum 29:26-Sieg seiner Mannschaft gegen den Wittener TV bei. RN-Foto Engel Archivbild: Volker Engel

HSG Rauxel-Schwerin - Wittener TV
29:26 (17:14)

Die Zuschauer in der Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums sahen eine kampfbetonte Partie, in der die HSG-Spieler einige Minuten brauchten, um sich auf die robuste Gangart des Gegners einzustellen. Nach zehn Minuten stand es 5:5, danach konnten sich die Rauxeler erstmals deutlicher auf 11:8 absetzen.
Bei einem Drei-Tore-Vorsprung für die HSG blieb es bis zur Pause, nach der sich André Weinert groß in Szene setzen sollte. In der 33. Minute wurde der HSG-Torhüter zunächst für einen Siebenmeter und parierte sowohl den Strafwurf als auch den Nachwurf der Wittener.
Dank an Weinert
Zwei Minuten später entschärfte Weinert einen weiteren Siebenmeter, weitere zwei Minuten später den dritten. „Die Mannschaft kann sich bei André bedanken“, befand HSG-Trainer Randolf Mertmann, „die parierten Siebenmeter waren in dieser Phase ganz wichtig.“ In jener 37. Minute sah es brenzlig aus für die Gastgeber, die nach drei Zeitstrafen mit drei gegen sechs Feldspieler auf dem Parkett standen.
Als beide Mannschaften wieder komplett waren, führte die HSG noch mit 18:16. Die beiden besten Torschützen, Lukas Steinhoff (9) und Michel Zimmer (8) erhöhten wenig später auf 21:16.
In Hektik verfallen
In einer ganz starken Phase ab der 50. Minute zogen die Rauxeler, denen nun zahlreiche Balleroberungen in der Abwehr gelangen, von 22:19 auf 26:19 davon.
Die vermeintliche Vorentscheidung – doch in der Folgezeit tat sich die HSG mit der nun vom Gegner praktizierten offenen Deckung äußerst schwer. „Nach einer so klaren Führung muss man die Partie in Ruhe zu Ende spielen“, kommentierte Mertmann, „wir sind aber in unnötige Hektik verfallen.“
Wirklich in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. Somit war der Trainer zufrieden: „50 Minuten lang haben wir eine überragende Mannschaftsleitung gezeigt und Handball gespielt, wie ich es mir vorstelle.“
 

TuS Hattingen 2 - TuS Ickern
28:29 (13:17)

Fünf Sekunden vor der Schluss-Sirene markierte Neuzugang Kai Schlottke den Ickerner Siegtreffer per Siebenmeter.
TuS-Trainer Thorsten Fringes berichtete: „Das hat er nervenstark gemacht: angetäuscht, den Torhüter damit verladen und dann den Ball rechts unten reingeworfen.“ Fringes hatte Schlottke die Aufgabe übertragen, nachdem Hendrik Kupka zwei seiner drei Strafwürfe nicht verwandeln konnte.
Nur ein Rückstand
Nur einmal in den 60 Minuten Spielzeit waren die Castrop-Rauxeler in der Kreissporthalle Hattingen an der Goethestraße in Rückstand geraten: mit 25:26 zehn Minuten vor dem Ende.
Nicht nur die beiden besten Ickerner Werfer, Tristan Pensky (10 Tore) und Tim Dittrich (7), bekamen ein Sonderlob von Coach Fringes. Auch der Deckungsverband habe sehr gute Arbeit geleistet – und hier stach Ole Becker im Mittelblock mit einem guten Auftritt heraus.
Thorsten Fringes bezeichnete das Duell in Hattingen als „typisches erstes Saisonspiel“. Keines der beiden Teams hatte einen Orientierungspunkt, wo es steht. Offensichtlich sei gewesen, dass das junge und quirlige Team der Gastgeber keine Leihgaben aus der ersten Mannschaft (Verbandsliga) bekommen habe.
Einen herausragenden Akteur hatte der TuS Hattingen 2 dennoch: Linksaußen Maximilian Schäfer (6 Tore). Er sorgte auch dafür, dass Dirk Wilhelm in der 38. Minute nach drei Zeitstrafen das Feld komplett räumen musste.

 

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