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Beeindruckende Bilder: Dortmunderin siegt bei der Bodypainting-Weltmeisterschaft

DORTMUNDDiese Kunst ist vergänglich. Nach einer Dusche ist alles weg. Der nackte Körper ist für Gesine Marwedel die Leinwand. Dabei entstehen fantastische Motive. Beim World Bodypainting-Festival, den Weltmeisterschaften, hat die Dortmunderin jetzt den ersten Preis gewonnen. Wir zeigen ihre Arbeiten und das prämierte Körperbild.

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  • Dortmunderin siegt bei der Bodypainting-Weltmeisterschaft
    Gesine Marwedel (rechts) hat in der offenen Kategorie des World Bodypainting Festivals einen ersten Platz belegt. Mit dabei waren Assistentin Katrin Rausch (links) und Model Svenna. Foto: Karsten Skrabal

Utopia, also das Idealbild einer Zukunft, war das Thema in der offenen Kategorie des Wettbewerbs, also der Kür. Alles war erlaubt: kleben, pinseln, Airbrush. „Utopie, die perfekte Gesellschaft, das gibt es alles nicht, außer in den Vorstellungen der Kinder. Als Erwachsener weiß man das“, sagt Gesine Marwedel. Als sie sich mit dem Wettbewerbsthema auseinandersetzte, wollte sie nicht malen, was allen anderen auch in den Sinn kommt: Architektur, Raumschiffe, eine schöne neue Welt. Sie wollte mehr.

Utopie war das Thema, das Motiv auf dem Körper zeigt eine Meeres-Szene und die Welt in einer Sanduhr. Die Zeit, die der Erde bleibt, verrinnt.

Mit diesem Bild gewann Gesine Marwedel bei den Bodypainting-Weltmeisterschaften. Foto: Gesine Marwedel

Sechs Stunden hatte Gesine Marwedel Zeit, das Bild auf den Körper zu bringen. Schwerstarbeit für ihr Modell Svenna, denn das fast bewegungslose Stehen über einen solchen Zeitraum geht auf den Kreislauf. Auch das Malen fordert: „Ich merke aber immer erst hinterher, wie anstrengend das war.“ Das Motiv beim Festival ist gleichzeitig eine Premiere, es wird erstmals gemalt. „Meistens male ich drauf los. Nur bei einzelnen Elementen habe ich vorher probiert, ob sie funktionieren“, sagt Gesine Marwedel. Am Ende lohnte sich der Aufwand, denn neben dem Motiv gab es den in der Szene renommierten Preis.

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Die Bodypainting-Szene ist weltweit verknüpft. Die Weltmeisterschaft eines Art Familientreffen. „Ich bin hingefahren, weil es Spaß macht“, sagt die Dortmunderin, die mit ihren Arbeiten ihren Lebensunterhalt verdient.

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