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Handball: Erster Gradmesser: Hombruch lädt zum Kronen Cup

DORTMUNDDie neue Handballsaison wirft ihre Schatten voraus: In vier Wochen startet die neue Spielzeit, ein erster Wegweiser steht aber bereits an diesem Wochenende auf dem Programm. Dann lädt Westfalia Hombruch zum 27. Kronen Cup.

Erster Gradmesser: Hombruch lädt zum Kronen Cup
Im vergangenen Jahr traf Hombruch mit Ole Sasse (r.) auf den Drittligisten Ahlener SG mit Ferdi Hümmecke (l.) und Björn Wiegers. Zu diesem Duell könnte es an diesem Sonntag wieder kommen. Foto: Ludewig

Das Turnier (Sporthalle Renninghausen, Am Hombruchsfeld 55a) gilt im Dortmunder Raum als erster Gradmesser für die überkreislichen Teams, ehe kurz vor dem Saisonstart dann mit der Stadtmeisterschaft die General- und letzte Härteprobe ansteht. „Mittlerweile sind wir relativ routiniert in der Vorbereitung. Für das Turnier haben wir ein eingespieltes Organisationsteam“, erklärt Timo Meyer, stellvertretender Abteilungsleiter der Westfalia und verantwortlich für das Hombrucher Turnier. Zum siebten Mal geht der ursprünglich unter dem Namen „Hecker Cup“ laufende Wettbewerb als Kronen Cup über die Bühne.

Der Ablauf hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, deshalb hat die Westfalia am Modus auch nichts verändert. Weiterhin kämpfen am Samstag acht regionale Teams in zwei Vierergruppen um den Einzug in die Finalgruppen mit insgesamt vier offenen Startplätzen. Dort wird es dann am Sonntag anspruchsvoller für die Gruppenersten und -zweiten vom Samstag: In einer Gruppe wartet Drittligist TuS Volmetal und Oberligist Soester TV, in der anderen mit der Ahlener SG und den SG Menden Sauerland Wölfen gar zwei Drittligisten. Im weiteren Verlauf bleibt ebenfalls alles gleich: Die ersten beiden ziehen in die Halbfinals ein und kämpfen dort um das Endspiel und letztlich um den Kronen Cup. „Dieser Ablauf sorgt für mehr Spannung“, erklärt Meyer. Im Vorjahr sicherten sich die Gäste aus Ahlen den Turniersieg.

OSC und Höchsten fehlen

Während der Sonntag also wieder mit hochkarätigen auswärtigen Teams aus der näheren Umgebung aufwartet, ändert sich aber das Vorrundenfeld im Vergleich zu den Vorjahren. Denn mit dem Verbandsligisten OSC Dortmund und Landesligist Borussia Höchsten – Vizemeister der Vorsaison in Staffel 3 – fehlen die beiden ranghöchsten Dortmunder Mannschaften. Der OSC verfolgt unter dem neuen Coach Christian Feldmann anderweitige Vorbereitungsplanungen, bei den Höchstenern verhindert eine Feier im Mannschaftskreis die Teilnahme. Doch Hombruch hat mit überkreislichen Nachbarn dafür gesorgt, dass das Niveau nicht zu stark abfällt. „Der VfL Brambauer und die HVE Villigst-Ergste stellen als Landesliga-Aufsteiger würdige Vertreter“, erklärt Meyer.

Um am Sonntag noch vertreten zu sein, muss sich die gastgebende Westfalia in einer reinen Landesligagruppe gegen den TV Brechten, den ASC 09 und Brambauer durchsetzen. Parallel dazu kämpfen Verbandsligist TuS Bommern und die Landesligisten ATV Dorstfeld, DJK Oespel-Kley und Villigst-Ergste ums Weiterkommen in die Finalrunde.

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