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Handball: OSC lässt aufhorchen - Höchsten erster Derbysieger

DORTMUNDDeutlich mehr Licht als Schatten begleitete den Meisterschaftsauftakt der sieben ranghöchsten Dortmunder Teams in der Verbands- und den beiden Landesligen. Vor allem Verbandsligist OSC Dortmund bestätigte die guten Vorbereitungsleistungen und setzte mit dem 30:21 beim ASV Senden ein kleines Ausrufezeichen.

OSC lässt aufhorchen - Höchsten erster Derbysieger
Dem siebenfache Torschütze Michael Wulf gelang mit dem Verbandsligisten OSC Dortmund beim ASV Senden mit dem 30:21-Erfolg ein rundum gelungener Start. Foto: Ludewig

Nach dem ersten Sieg soll beim OSC am Wochenende die nächste Party folgen: Das erste Heimspiel am Freitag um 20.15 Uhr in Hacheney gegen den TuS Hattingen ist eingebettet in die Saisoneröffnung für die Fans mit Getränkewagen und Grillstand.


 

Den ersten Derbysieg in der Landesliga, Staffel drei, durften die hochgehandelten Höchstener Borussen daheim mit 28:22 gegen den Stadtmeister ATV Dorstfeld bejubeln. „Nach anfänglicher Nervosität hat die Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu ihren Möglichkeiten gefunden. Es zeigt sich, dass der Kader breiter als in der Vergangenheit aufgestellt ist“, freute sich Trainer Marc Rode, der aktuell personell aus dem Vollen schöpfen kann.
ASC 09 vor der Pause stark

ATV-Coach Carsten Hergert erkannte den Sieg des Rivalen an, schränkte aber ein: „Die Niederlage ist etwas zu hoch ausgefallen. Die Jungs haben das eigentlich ganz gut gemacht.“ Daran, dass ihm in Sebastian Mund (beruflich verhindert) und Jonas Rodenberg zwei wurfstarke Rückraumspieler nicht zur Verfügung standen, verschwendete er in seinem Resümee keinen Gedanken. Rodenberg wird nach seinem Mittelfußbruch im ersten Spiel der Vorbereitung noch bis Ende November fehlen, Mund auf jeden Fall auch zum ersten Heimspiel gegen den FC Schalke 2. Das findet bereits am Freitag um 20 Uhr vorgezogen statt, da Samstag Spielmacher und Co-Trainer Moritz Fuß Hochzeit feiert.


 

Der ASC 09 Dortmund kam wie erhofft mit 30:25 beim Aufsteiger VfL Brambauer gut aus den Startlöchern und bot für Team-Manager Matthias Wittland vor der Pause (20:11) eine erstaunlich gute Leistung. Ein Sonderlob verdiente sich der neunfache Torschütze Tim Wegmann auf Linksaußen. Vorerst sein letztes Spiel machte Kreisläufer Tobias Kostede, der sich zu einem dualen Studium nach Ratingen verändert.


 

TV Brechtens Coach Björn Sude wusste nicht, ob er sich über das 33:33 bei ETG Recklinghausen freuen oder ärgern sollte. Der Sieg war greifbar, das Remis am Ende aber auch gerecht. Mit dem verhinderten Torjäger Nils Herbeck hätte es vermutlich zu zwei Punkten gelangt. Zum Derby gegen den VfL Brambauer am Samstag (18.30 Uhr) kehrt Herbeck zurück. Dafür fehlt Daniel Engel.


 

Nervös und eine zu hohe Fehlerquote: Der Aufsteiger DJK Oespel-Kley rief sein Potenzial beim Heim-24:28 gegen den VfL Gladbeck 2 nicht ab. Zudem beklagte Trainer Holger Kampshoff das Ausscheiden von Torwart Maik Reiss, der umknickte. Erfreut war er über die Leistung von Tim Gaedke.


 

In der Landesliga 4 kam der Mitfavorit Westfalia Hombruch beim 29:27 Heimsieg gegen Eintracht Hagen 3 schwerfällig aus den Blöcken. Wegen seiner Schulterprobleme wird Kreisläufer Axel Prepens vorläufig fehlen.

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