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Fußball: Landesliga: Der SV Herbern ist für den Auftakt gewappnet

HERBERNLetztlich gaben zwölf Tore in der vergangenen Spielzeit den Ausschlag, dass der SV Herbern als Zwölfter den Klassenverbleib in der Landesliga sicher hatte. Nun soll es mit neuen Kräften in andere Tabellenregionen gehen. Am Sonntag startet der SVH mit einem Heimspiel gegen die DJK Eintracht Coesfeld.

Der SV Herbern ist für den Auftakt gewappnet
Der Brasilianer Whitson (r.), hier im Spiel gegen Concordia Albachten, war in drei Partien für den SVH vier Mal erfolgreich. Gegen Eintracht Coesfeld könnte er sein Pflichtspieldebüt für den Klub geben. Foto: Marcel Witte

Fußball: Landesliga 4, 1. Spieltag
SV Herbern - Eintracht Coesfeld
Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage an der Werner Straße 10a, 59387 Herbern

Herberns Coach Holger Möllers geht selbstbewusst in die neue Spielzeit. „Wir haben einen breiten Kader, die Spieler haben sich in der Vorbereitung gut präsentiert und drängen in die Startelf“, so der Trainer. Und das spiegelte sich laut dem Übungsleiter auch in den Ergebnissen wieder. Beim Mita-Cup des Lüner SV scheiterte der Landesligist erst im Halbfinale am Holzwickeder SC (Westfalenliga). Den eigenen Fuchs-Cup schloss die Möller-Elf auf dem dritten Rang ab.

Neuzugänge überzeugten

Ein Grund für den Aufschwung sind auch die Neuzugänge, die sich allesamt in der Vorbereitung gut präsentiert haben. Jorma Hoppe aus der eigenen Jugend stand fast durchgängig im Tor, Michael Schulte (SG Sendenhorst) übernahm direkt die Kontrolle in der Abwehr-Viererkette. Nikita Bassauer fügte sich im Mittelfeld gut ein. In der Offensive überzeugte der Brasilianer Whitson (SV Drensteinfurt) in seinen ersten drei Spielen für den Klub mit vier Toren. Angreifer Simon Mors, ebenfalls aus der eigenen Jugend stammend, erzielte bei acht Einsätzen fünf Treffer.

„Man konnte sehen, dass sie uns auf jeden Fall verstärken können“, lobte Möllers die Neuzugänge. Das sieht auch der Trainer der Eintracht aus Coesfeld, Sebastian Scheinig, so: „Herbern hat trotz der Abgänge den Kader qualitativ und quantitativ sicher gehalten und wird auf Augenhöhe sein.“

Gegen Coesfeld werden die Neuen auch allesamt zur Verfügung stehen, nicht dabei sind allerdings Sebastian Schütte und Jannick Närdemann, die beide im Urlaub weilen, sowie Gonzalo Redondo Conde, der sich beim Fuchs-Cup-Spiel gegen den VfL Senden die Nase gebrochen hatte. Auf der Gegenseite werden Bastian Domeier, Jonas Berding und Yannick Bieß verletzungsbedingt fehlen.

Mit einer Prognose für das Spiel am Sonntag halten sich beide Übungsleiter zurück. „Es gilt für jedes Team, erstmal den eigenen Standort zu bestimmen“, sagte Coesfelds Coach Sebastian Scheinig. Daran knüpft Herberns Trainer Hölger Möllers an: „Für Erkenntnisse über den Gegner ist es zu diesem Zeitpunkt noch zu früh.“ Möllers rechnet allerdings mit einem starken Sturmduo der Gäste. „Aleksandar Temelkov hat in der Vorbereitung regelmäßig getroffen, zusammen mit Marius Borgert im Angriff könnten einige Tore in dieser Spielzeit herausspringen“, so Möllers.

Auswärtsstarke Gäste

Scheinig hofft in Herbern darauf, dass sein Team die Auswärtsstärke aus der Vorsaison wieder unter Beweis stellen kann, wäre aber bereits mit einem Unentschieden zum Saisonauftakt zufrieden. Herberns Coach Holger Möllers ist optimistischer: „Wir sind gewappnet und sehen dem Spiel positiv gegenüber.“ 

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