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Interview mit SVH-Keeper: Jorma Hoppe: „So ein Fehler tut weh“

HerbernMit 18 Jahren ist Jorma Hoppe bereits Stammkeeper des Fußball-Landesligisten SV Herbern. Doch in der Partie gegen Viktoria Heiden am Sonntag wirkte er unsicher. Beim 0:1 unterlief ihm ein Fehler, am 1:2 trug er ebenfalls Mitschuld. Unser Volontär Marcel Witte sprach mit Hoppe über die Fehler und die Unterstützung der Teamkollegen.

Jorma Hoppe: „So ein Fehler tut weh“
Jorma Hoppe unterlief in der Partie am Sonntag am gegen Viktoria Heiden ein Fehler, der zum 0:1-Rückstand führte. Auch beim 1:2 wirkte er unsicher. Archivfoto: Tina Nitsche

Beim Treffer zum 0:1 in der 23. Minute haben Sie versucht, den Ball wegzufausten, treffen diesen aber falsch und befördern das Leder in den eigenen Kasten.

Das ist echt unglücklich gelaufen. Ich war enorm unter Bedrängnis und wollte den Ball wegfausten. Das ging allerdings nur mit einer Faust, die zweite Hand habe ich nicht mehr zum Ball hinbekommen. Ich glaube aber, dass ein Spieler noch mit dem Bein dran war.

Was ging in Ihnen kurz nach diesem Fehler vor?

So ein Fehler tut natürlich weh, aber passiert schon mal. Die Kollegen haben zum Glück direkt gesagt: „Das ist kein Problem, wir drehen das noch.“ Und so ist es ja auch gekommen.

Beim 1:2 wirkten Sie ebenfalls unsicher. Bei einer Freistoßflanke sind Sie auf der Linie stehen geblieben, statt erneut zu versuchen, den Ball wegzufausten oder gar zu fangen. War das auch eine Konsequenz aus dem vorherigen Fehler?

Ja, ich war etwas vorsichtiger und bin lieber auf der Linie geblieben. Ich wollte mir erst einmal wieder Sicherheit holen. Das war ebenfalls unglücklich, allerdings hätten wir den Ball trotzdem klären müssen. Zumal wir zuvor in der Pause bereits gesagt hatten, dass Heiden bei Standards sehr gut war und wir aufpassen müssen.

Wie holen Sie sich nun wieder Selbstvertrauen?

Ich muss wieder gut trainieren. Das Selbstvertrauen hole ich mir dann in den nächsten Spielen wieder. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich am Sonntag nach meiner Magen-Darm-Erkrankung, durch die ich eine Woche aussetzen musste, noch nicht wieder bei hundert Prozent war.

Mit Philipp Dubicki und Michael Schulte haben Sie derzeit zwei erfahrene Innenverteidiger vor sich. Hilft Ihnen das beim Spiel?

Auf jeden Fall. Mit Philipp habe ich ja schon öfters zusammengespielt, ich würde sagen, wir sind schon relativ gut eingespielt. Michael ist ja erst seit dieser Saison dabei, aber er hat viel Erfahrung und gibt mir auch viele Tipps, zum Beispiel, wie ich in manchen Situationen besser stehen kann.

Nun hat der SV Herbern in drei Spielen zwei Siege und eine Niederlage eingefahren. Wo steht das Team bislang aus Ihrer Sicht?

Das ist nach drei Spielen noch schwer zu sagen, zumal ich bei der Niederlage aufgrund meiner Erkrankung ja nicht dabei war. Ich denke, die Liga ist ziemlich ausgeglichen. Das waren allerdings zwei wichtige Siege für uns. Rückschläge gibt es immer mal. Aber ich glaube, dass wir eine gute Einstellung im Team haben.

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