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Fußball: Westfalenliga: Der Lüner SV will seinen Auswärtsfluch besiegen

LÜNENIn der Fremde läuft es für den Lüner SV bislang nicht optimal. Vier Punkte hat er aus vier Partien gesammelt. Im letzten Auswärtsspiel kassierte der LSV die 0:5-Schlappe in Wanne-Eickel. Am Sonntag sind die Lüner zu Gast in Wiemelhausen. Da will die Elf von Trainer Mario Plechaty an die guten Leistungen vom letzten Spieltag anknüpfen.

Der Lüner SV will seinen Auswärtsfluch besiegen
Ist für das Mittelfeld wieder eine Option und könnte sogar in die Startelf rutschen: Lünens Serkan Gül. Foto: Weitzel

Fußball: Westfalenliga 2
Concordia Wiemelhausen - Lüner SV
Sonntag, 15 Uhr, Glücksburger Straße 25, Bochum

Gegen Olpe boten die Lüner am vergangenen Sonntag wieder eine starke Leistung, bezwangen den damaligen Tabellendritten verdient mit 3:1. Das war allerdings zu Hause. In Schwansbell. Auf dem heimischen Rasen. Dort sind die Lüner nach vier Spielen bislang ohnehin eine Macht. Keine Niederlage und zehn von insgesamt 14 gesammelten Punkten stehen dort zu Buche. Nun steht allerdings wieder ein Auswärtsspiel an. In Wiemelhausen empfängt ein Überraschungsteam der Liga die Lüner.

Concordia steht auf Platz zwei der Tabelle, hat mit 18 Punkten nur einen Zähler weniger, als Spitzenreiter Holzwickede. „Wiemelhausen ist ein sehr gut geführter Verein. Die haben jetzt einen guten Lauf. Gerade zu Hause auf deren Kunstrasen wird es schwierig für uns“, sagt Plechaty.

Keine guten Erinnerungen

In der Vergangenheit haben die Lüner dort nie sonderlich gut ausgesehen. In der Vorsaison gab es eine 0:2-Niederlage, davor eine 2:4-Schlappe. „Ich denke trotzdem, dass wir etwas mitnehmen können“, sagt Plechaty, der sein Team ein Stück weit defensiver einstellen will, als zuletzt gegen Olpe. Am Spielsystem selbst werde er jedoch nichts ändern. So wird der LSV mit zwei Spitzen antreten.

Die Rollen dafür werden Fabian Pfennigstorf und Aboubakar Fofana einnehmen. Eine Option für das Mittelfeld könnte wieder Serkan Gül sein, den Plechaty als „sehr guten, beweglichen Kunstrasenspieler“ bezeichnet. Fraglich sind Parnell Hegngi und Alihan Kurgan. Ersin Kusakci wird als Alternative auf der Bank sitzen.

Trotz des bislang überraschend guten Saisonverlaufs stapelt Jürgen Heipertz, Trainer der Concordia aus Wiemelhausen, sehr tief, spricht als Saisonziel nur vom Klassenerhalt. Die Tabelle? Allenfalls eine Momentaufnahme. „Wir wollen die Liga halten und mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt er.

Auf den LSV hält Heipertz große Stücke. Die Duelle gegen die Lüner aus der Vergangenheit sind für Heipertz nur noch „Schall und Rauch“. „Ich habe großen Respekt vor den Lünern. Sie haben eine spielstarke Truppe und höhergesteckte Ziele als wir“, sagt Heipertz.

Verstecken wolle er sich mit seinem Team trotz des Respekts aber auf keinen Fall. „Wenn wir konzentriert arbeiten, dann können wir in dieser Liga jeden Gegner schlagen“, feuert Heipertz eine Kampfansage ab. In Bestbesetzung wird auch Wiemelhausen nicht antreten. Ingo Freitag, Max Wagner und Luca Sandermann fehlen sicher.

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