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Handball: Fünf Ausfälle bei VfL-Frauen - Die Vorschau

LÜNENDie Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer wollen sich beim BV Borussia Dortmund III trotz Personalsorgen gut verkaufen. Große Vorfreude herrscht seit Tagen bei den Verbandsliga-Handballern des SuS Oberaden aufs Lokalderby gegen den Erzrivalen HC TuRa Bergkamen.

Fünf Ausfälle bei VfL-Frauen - Die Vorschau
Martha Rykowski (am Boden) hat sich das Kreuzband und den Innenmeniskus gerissen. Foto: Goldstein

Verbandsliga
SuS Oberaden - Bergkamen
Freitag (13. Oktober), 20 Uhr, Römerberg-Sporthalle, Legionärstraße, Oberaden

Im letzten Jahr ist der SuS Oberaden aus beiden Derbys mit 3:1-Punkten gegangen. „Das war schon stark. Bergkamen hat aber einen deutlichen Umbruch gestartet“, weiß Katsigiannis. So sind unter anderem wichtige Säulen wie Florian Schösse (SG Menden Sauerland Wölfe) weggebrochen. Thomas Rycharski, Coach des HC TuRa Bergkamen, hat viele neue und vor allem junge Spieler dazu gewinnen können, die allerdings noch Zeit benötigen.

„Vom Konzept her ist das ähnlich wie bei uns. Ich hoffe, dass Bergkamen nicht gegen uns zu seiner Topform findet“, so Katsigiannis. Für ihn persönlich ist dieses Lokalderby ebenfalls ein Highlight. „Schon als 19-Jähriger habe ich mitspielen dürfen. Das waren schon spezielle Spiele“, sagt er und legt nach: „Die Stimmung wird auf beiden Seiten überkochen. Wir werden zudem noch von den Fußballern vom SuS Kaiserau angefeuert. Die kommen mit einer großen Kombo.“

Katsigiannis strebt natürlich die beiden Punkte an. Doch ihm kommt es mehr darauf an, dass sein Team die guten Leistungen der letzten Woche bestätigen kann. „Ich wünsche mir, dass die vielen Leute sehen, dass hier guter Handball gespielt wird. Wenn die sagen Hey, ich komme wieder, dann haben wir doch das Ziel erreicht“, so Katsigiannis. Angeschlagen ist weiter Bastian Herold (Schulter).

Landesliga
VfL Brambauer - Westf. Herne
Samstag (14. Oktober), 19.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

Dabei hofft Trainer Nadim Karsifi, dass seine Mannschaft den positiven Schwung mit ins anstehende Spiel gegen Westfalia Herne nimmt. „Das Training unter der Woche war gut. Ich bin sehr optimistisch“, sagt Karsifi. Der VfL Brambauer hat weiterhin an seinen Defiziten gearbeitet und will dies auch gegen Herne zeigen. Die Gäste starteten ausgeglichen in die Saison, weisen aktuell 5:5-Punkte auf und haben ein positives Trefferkonto von plus fünf Toren. Zuletzt machte Herne mit dem deutlichen 33:25-Sieg auf sich aufmerksam.

„Herne ist vor allem auf der Linksaußen-Position stark besetzt. Auch am Kreis hat Herne Qualität“, warnt Karsifi. Dennoch hat sich der VfL Brambauer fest vorgenommen weiter an seinem Spiel zu arbeiten und möglichst die nächsten Punkte einzufahren. Ein Sieg vor heimischer Kulisse gelang Brambauer in dieser Saison noch nicht.
Mit Blick auf die Personalie fehlt Kim Freitag verletzt. Leo Langmann und Rafael Pape sind weiterhin krank. Ole Wißemann ist privat verhindert.

Bezirksliga
SuS Oberaden II - TV Werne
Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Oberaden

Der Gegner ist aber ebenfalls noch ungeschlagen und hat in Axel Taudien einen erfahrenen Trainer an der Seitenlinie, der zuvor noch den TV Beckum coachte. „Er legt viel Wert auf die Deckung“, weiß SuS-Coach Björn Grüter. Mit gerade einmal 21 Gegentoren im Durchschnitt stellt der TV Werne eines der stärksten Defensiven der Liga. „Für uns gilt es an dem starken Spiel zuletzt anzuknüpfen. Wir wollen die Konzentration hoch halten und definitiv nachlegen“, fordert Grüter. Personell sieht es gut aus. Oberadens Coach kann ein starkes Team stellen.

Lüner SV - Westfalia Kamen
Samstag, 19 Uhr, Rundsporthalle, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

„Wir wollen diese Partie unbedingt für uns entscheiden, um nicht den Glauben ans Gewinnen zu verlieren“, sagt Trainer Christian Neve. Nach dem schwachen Auftritt zuletzt in Ahlen muss der LSV mehr Bereitschaft an den Tag legen. „Wir müssen auch die Vorgaben umsetzen. Von der Qualität her können wir Westfalia Kamen auf jeden Fall schlagen. Aber da muss auch die Einstellung stimmen. Sonst wird es gegen jeden Gegner schwierig“, so Neve. Personell sieht es ähnlich aus wie zuletzt gegen Ahlen. Robin Schink fehlt (Urlaub).

Frauen-Verbandsliga
BV Borussia Dortmund III - VfL Brambauer
Sonntag (15. Oktober), 16.30 Uhr, Kreuzstraße 161, Dortmund

Für die VfL-Frauen wird diese Partie aufgrund der angespannten Personallage sehr schwierig. Der Verdacht der Verletzung von Rückraumspielerin Martha Rykowski hat sich bestätigt: Sie erlitt nach einer Angriffsaktion einen Kreuzbandriss und einen Innenmeniskusriss und wird somit die nächsten Monate ausfallen. „Sie wird bereits nächste Woche operiert“, sagt Trainer Andre Schwedler.

Der Befund von Ann-Christin Mai-Lörsch, die sich ebenfalls im Spiel gegen Westfalia Kinderhaus am Knie verletzte, steht noch aus. Sie muss sich noch einer MRT-Untersuchung unterziehen. Hinzu kommen die Ausfälle der Langzeitverletzten Verena Leismann und Anna Juchems. Auch Torfrau Swantje Wulff ist nicht da. 

Der Gastgeber ist wie eine kleine Wundertüte. „Es kommt immer drauf an welche Spielerinnen da auflaufen“, so Schwedler. In Linda Barz und Julia Koopmann hat der BVB III unter anderem zwei Spielerinnen mit Bundesliga-Erfahrung. Wenn Dortmund III komplett antritt, wird die Aufgabe für Brambauer enorm schwierig. Doch zuletzt strauchelte der BVB III beim ETSV Witten und verlor deutlich mit 18:31.

„Wir wollen zusehen, dass wir in Dortmund ein gutes Spiel abliefern. Dabei wollen wir vor allem auf uns schauen und nicht auf den Gegner“, fordert Schwedler. Er hofft, dass seine Mannschaft in der Deckung wieder gut steht und vorn im Angriff endlich ihre Torchancen auch konsequent nutzt. Das haperte bisher in jedem Saisonspiel und ist definitiv verbesserungsbedürftig.

Frauen-Landesliga
TSG Harsewinkel - Lüner SV
Samstag, 17 Uhr, Prozessionsweg 2A, Harsewinkel

Der Gastgeber ist neu in der Landesliga-Staffel 3 und hat einen körperlich großen Rückraum. „Den müssen wir auf jeden Fall im Griff bekommen“, warnt Trainer Marcel Mai. Ansonsten gilt es die LSV-Stärken wieder abzurufen. „Wenn es uns gelingt, dass wir wieder unser Ding machen, dann ist ein Sieg auf jeden Fall wieder möglich“, weiß Mai. Für die LSV-Frauen wäre es dann der fünfte Erfolg im fünften Spiel. Aktuell sind die Rot-Weißen auch alleiniger Tabellenführer, obwohl sie noch eine Partie weniger bestritten haben.

Mai fordert zudem eine ordentliche Deckungsarbeit. „Da haben wir in den letzten Wochen durchaus Ehrgeiz entwickelt. Ich hoffe, dass wir wieder zur gesunden Aggressivität finden“, sagt Mai. Die LSV-Frauen stellen mit gerade einmal 83 Gegentoren in vier Spielen die beste Defensive der Liga. Mit Blick auf die personelle Lage sieht es gut aus. Einzig die Langzeitverletzten um Lisa Krause (Knie) fallen aus. Ansonsten hat Mai die Qual der Wahl. Auch Julia Krause ist wieder an Bord.

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