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Handball: Oberaden II und LSV im Derby – Die Vorschau

LÜNENEin Lokalduell steigt am Samstagabend in der Römerberghalle, wenn der SuS Oberaden II den Lüner SV zum Bezirksliga-Spiel empfängt. Nach dem starken Auftritt gegen Spitzenreiter SG Menden Sauerland Wölfe II wollen die Frauen des VfL Brambauer derweil auch bei Kellerkind HTV Sundwig-Westig eine gute Leistung abliefern.

Oberaden II und LSV im Derby – Die Vorschau
Im Hinspiel setzte sich der SuS II mit Simon Rodefeld (l.) gegen den Lüner SV mit 35:29 durch. Foto: Weitzel

Handball, Damen Verbandsliga
HTV Sundwig-Westig – VfL Brambauer
Samstag, 16.30 Uhr, Sonnenblumenallee, Hemer

„Auch wenn wir gegen Menden knapp verloren haben, haben wir doch gezeigt, was wir drauf haben. Jetzt erwarte ich eine ähnlich gute Leistung“, sagt Trainer Uli Richter. Seine Mannschaft spielt beim Tabellenvorletzten HTV Sundwig-Westig, der gerade einmal acht Punkte gesammelt hat. „Auch wenn wir vom Papier her der Favorit sind, fahren wir mit Respekt nach Sundwig-Westig“, sagt Richter. Mit 487 kassierten Gegentreffern hat Sundwig-Westig hinter SG TuRa Halden-Herbeck (497 Tore) die zweitschwächste Defensive der Liga. „Genau da muss unser Hebel angesetzt werden. Wir müssen über Tempo kommen“, sagt Richter.

Im Hinspiel sicherte sich der VfL Brambauer einen deutlichen 30:18-Sieg. „Da haben wir nichts anbrennen lassen. Ich hoffe, dass wir daran anknüpfen können“, so Richter. Der Gastgeber spielt ebenfalls eine defensive 6-0-Formation, hat aber Abspracheschwierigkeiten auf einigen Positionen. Auch die VfL-Frauen wollen aus den Fehlern des letzten Spiels, in dem das Team auf der rechten Abwehrseite nicht gut agierte, lernen. „Wir haben das alles besprochen. Die Frauen wissen, was sie nicht richtig gemacht haben“, so Richter, dem die Langzeitverletzte Anna Juchems (Kreuzbandriss) fehlt. Auch Michelle Holz, die sich die Hand brach, wird diese Saison nicht mehr auflaufen können. 

Frauen-Landesliga 3
Lüner SV – Westfalia Hombruch 
Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

Die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV haben sich mit dem 28:27-Sieg zuletzt gegen den Zweiten Hammer SC Platz drei erobert. Jetzt will das Team gegen den Sechsten TuS Westfalia Hombruch nachlegen.

Im Hinspiel behielt Lünen mit 36:21 deutlich die Oberhand. „Damals hat aber auch alles geklappt. Das war ein Spiel, an dem ich nichts zu bemängeln hatte. Es wäre wirklich schön, wenn uns solch eine Partie wieder gelingt“, sagt Lünens Trainer Marcel Mai. Allerdings muss der Coach personell einiges umstellen. Lisa Krause (Kreuzbandrirss) fehlt bekanntlich. Hinzu kommen Celina Schmidt und Leonie Bohle, die als Trainerinnen mit ihren C-Mädchen beim HSV Minden-Nord um die Westfalenmeisterschaft spielen. Michelle Schröder kann ebenfalls nicht auflaufen. Der Einsatz von Anna Schmidt ist fraglich.

„Da haben wir einige Baustellen. Aber ich denke, dass wir das hinbekommen“, so Mai.
Ihm sei die richtige Einstellung zum Spiel wichtig. „Wenn wir den Kampf annehmen und von Beginn an zu unserem Spiel finden, dann werden wir auch gegen Hombruch gewinnen“, sagt er.

Herren Verbandsliga 2
Oberaden – Plettenb.-Werdohl 
Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Die „Cobras“ haben nach der 26:32-Niederlage im Hinspiel einiges gutzumachen. „Auch wenn Plettenberg weit unten steht, ist diese Mannschaft nicht zu unterschätzen. Wenn sie eine Chance wittert, ist sie brandgefährlich“, warnt SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der Coach wollte zum Saisonausklang eigentlich selbst nicht mehr aufs Parkett. Doch aufgrund der personellen Lage bleibt ihm nichts anderes übrig. Denn am Samstag werden neben den Langzeitverletzten Kapitän Mats-Yannick Roth (Mittelohrentzündung) und Tim Fehring fehlen. Lukas Noe ist fraglich.

Mit Blick auf die Tabelle sind die „Cobras“ mit ihrem siebten Tabellenplatz und 23:17-Punkten jenseits von Gut und Böse. Der Tabellenvierte Ferndorf II hat aber nur zwei Zähler mehr. 

Bezirksliga Hellweg
TV Ennigerloh – VfL Brambauer
Samstag, 18.30 Uhr, Berliner Straße 17, Ennigerloh

Da der ärgste Verfolger SuS Oberaden II zuletzt gegen den Hammer SC patzte, ist der Vorsprung von Spitzenreiter VfL Brambauer auf fünf Punkte gewachsen. Bei noch sechs ausstehenden Partien, benötigt der VfL also noch drei Siege und ein Remis, um die Meisterschaft in der Handball-Bezirksliga klar zu machen.

Der erste Erfolg soll gegen den TV Ennigerloh her. Doch die Aufgabe auswärts ist alles andere als einfach. „Ennigerloh ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Generell ist es beeindruckend, dass diese Mannschaft so weit oben steht. Damit hat niemand gerechnet“, sagt VfL-Coach Nadim Karsifi. Der TVE steht mit 26:14-Punkten auf dem fünften Platz und hat in dieser Saison die Favoriten bereits ordentlich ärgern können. „Eine körperlich starke Mannschaft, die keinen schlechten Ball spielt“, sagt Karsifi.

Er selbst will aber nur auf sein Team schauen: „Wir haben unter der Woche sehr gut gearbeitet. Klaus Pötter und ich haben das Training aufteilen können. Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen“, sagt Karsifi, der auf den Langzeitverletzten Thomas Greinert verzichten muss. Paul Langmann steht wieder zur Verfügung. 

SuS Oberaden II – Lüner SV
Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

 Der SuS II geht aufgrund seines dritten Tabellenplatzes und wegen des 35:29-Hinspielsieges als Favorit ins Spiel. „Nach dem Sieg gegen Massen haben wir unter der Woche gut trainieren können. Unser Ziel ist es, gegen Oberaden dagegenzuhalten“, sagt LSV-Trainer Christian Neve.

Sein Team steht auf Rang neun, weist 14:26-Punkte auf und spielt nach wie vor um den Klassenerhalt. Neve hofft, dass seine Mannschaft auf sich selbst schaut und zu ihrem Spiel findet. „Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren und wollen Oberaden nicht ins Rollen kommen lassen. Im Hinspiel haben wir 50 Minuten gut mitgehalten. Wenn uns das jetzt über 60 Minuten gelingt, dann können wir durchaus etwas Zählbares mitnehmen“, so Neve.

Sein Gegenüber Björn Grüter fordert eine Steigerung seines Teams gegenüber der letzten Woche, in der der SuS II mit 22:29 beim Hammer SC verlor. „Wir haben nicht konsequent genug gespielt, haben viel liegen gelassen. Das muss jetzt besser werden.“ Beim SuS Oberaden II fehlen die Langzeitverletzten Vincent Vetter und Yannick Schwinger. Zudem muss Christopher Schumacher passen. Fraglich ist der Einsatz von Felix Krock. Beim Lüner SV fallen weiterhin Till Wildemann und Nils Grammon aus. Ansonsten ist Lünens Team komplett.  

 

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