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Interview mit Samir Zulfic: „Für uns sind die Punkte wichtiger"

LÜNENEine Saison lang (Spielzeit 2014/15) hat Samir Zulfic seine Fußballschuhe für Bezirksligist Westfalia Wethmar geschnürt, war dort spielender Co-Trainer. Am Sonntag (15. Oktober, 15 Uhr, Kirchderner Straße 35-43, Dortmund), wenn die Westfalia auf TuS Hannibal trifft, ist sie Zulfic’ Gegner. Sportredakteur Patrick Schröer hat mit dem 33-Jährigen gesprochen.

„Für uns sind die Punkte wichtiger"
In der Spielzeit 2014/15 lief Samir Zulfic (r.) für Westfalia Wethmar auf, hier im Zweikampf mit Nordkirchens Christoph Wisse. Damals erzielte er 16 Saisontore für die Grün-Weißen. Heute kickt Zulfic für den TuS Hannibal und steht aktuell schon bei 13 Saisontreffern. Foto: Oskar Neubauer

Herr Zulfic, am Sonntag ist es soweit: Sie treffen auf Ihren Ex-Klub Westfalia Wethmar. Kribbelt es schon?

Natürlich freue ich mich auf das Spiel. Ich selbst komme ja aus Lünen und werde einige bekannte Gesichter sehen.

Auf wen freuen Sie sich denn?

Eigentlich auf alle. Sicherlich werde ich während des Spiels in den Zweikämpfen öfter mal auf Paul Mantei und Bastian Quiering treffen. Das wird ein gutes Spiel, denke ich.

Sie haben eine Spielzeit für Wethmar gespielt. Welche Erinnerungen haben Sie an die Westfalia?

Wethmar ist ein sehr gut geführter Verein. Ich denke, das sieht man auch an der Entwicklung der letzten Jahre. Zu meiner Zeit hatten wir auch eine gute Mannschaft. Leider sind wir damals knapp am Aufstieg gescheitert.

Wethmar hat nach dem Stolperstart zurück in die Spur gefunden. Was erwartet Sie am Sonntag für eine Mannschaft?

Wethmars Start war auch für mich überraschend. Ich denke, Wethmar kommt auch schnell da unten raus. Am Sonntag spielen wir aber zu Hause. Ich hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können.

Sie führen die Torjägerliste mit 13 Toren an. Wie viele Treffer gelingen Ihnen am Sonntag gegen Wethmar?

(lacht) Ich verzichte auf Tore, wenn wir gegen Wethmar gewinnen sollten. Für uns sind die Punkte wichtiger.

Aber für einen Stürmer gibt es doch kaum etwas Schöneres, als Tore gegen den Ex-Klub, oder?

Natürlich ist es schön, Tore zu schießen. Egal gegen wen. Ich sehe das aber ganz locker und setze mich da nicht unter Druck.

Was glauben Sie, hält sich der TuS Hannibal auch nach der Winterpause an der Spitze?

Ich hoffe zunächst einmal, dass wir bis zur Winterpause weiterhin viele Punkte sammeln. Für mich hat eine Tabelle nach neun Spieltagen keinen so großen Wert. Wir tun gut daran, wie bisher, von Spiel zu Spiel zu denken.

Wen sehen Sie als härtesten Konkurrenten im Aufstiegskampf?

Wir meiden das A-Wort. Ich denke aber, so langsam setzen sich so einige Mannschaften ab. Die Mannschaft, die gut in die Rückrunde startet, hat am Ende auch gute Chancen. In der Liga kann man gegen jeden Gegner verlieren, wenn die Einstellung mal nicht passt.

Sie selbst weilen aktuell noch in der Türkei im Urlaub. Spielt Fußball dort überhaupt eine Rolle in Ihrem Kopf?

Ich halte Kontakt zu meiner Mannschaft. Am Sonntag gegen Nordkirchen (1:0-Sieg für Hannibal, Anm. d. Red.) habe ich natürlich mitgefiebert. Ich persönlich habe hier am Strand ein bisschen gekickt. So ganz ohne Fußball geht es dann auch nicht für mich. (lacht)

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