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Fußball: Bezirksliga: Der FC Nordkirchen tritt noch auf der Stelle

NORDKIRCHENWieder nicht gewonnen – Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen tritt nach dem dritten Unentschieden im dritten Ligaspiel etwas auf der Stelle. Am Sonntag hatte der FCN durch ein später Gegentor noch den ersten Saisonsieg gegen den Holzwickeder Sport Club II verspielt.

Der FC Nordkirchen tritt noch auf der Stelle
Hier zog Maximilian Scholz (r.) zum ersten Mal am Trikot von Patrick Trawinski. Zwei Minuten später hätte Scholz die Ampelkarte sehen müssen. Foto: Reith

Dass der FC Nordkirchen zum Start Zähler verschenkt hat, ist am Schloss allen bestens bekannt. Beim Auftakt gegen Unna war Nordkirchen mit dem Remis nach 0:2-Rückstand zwar noch gut dran, in Kirchderne hätte aber mehr herausspringen können als ein 1:1, wenn Nordkirchen nicht eine katastrophale erste Hälfte gespielt hätte – und am Sonntag gegen Holzwickede kassierte der Tabellenzwölfte das bittere 1:1 in der Nachspielzeit. Sieben Punkte hätte Nordkirchen gut und gerne haben können.

Geworden sind es nur drei. „Dann wärst du Dritter und alle würden sagen, was wir für eine tolle Serie spielen. So sind wir Zwölfter und alle sagen, dass es bei uns noch nicht richtig läuft. Und ich habe noch nicht einmal Gegenargumente“, sagte Trainer Issam Jaber.

„Diesmal war es das einzige Spiel, bei dem wir 89 Minuten sehr gut gespielt haben. Wir belohnen uns dann am Ende auch mit dem Elfmeter. Das 1:1 ist sehr unglücklich. Wir hätten klar gewinnen müssen“, sagte der bärenstarke Rechtsverteidiger Marcel Tönning am Sonntag, der wie ausgewechselt gegenüber seinem schwachen Auftritt in Kirchderne spielte: zweikampfstark, ballsicher, offensivfreudig – und in der zweiten Hälfte rettete er mit einer Grätsche als letzter Mann riskant, aber fair. Tönning stand symbolisch für die Leistungssteigerung der Nordkirchener.

Etwas Glück hatte Holzwickedes Maximilian Scholz: Foul in der 43. Minute an Patrick Trawinski – Gelb. Taktisches Foul an Raphael Lorenz zwei Minuten später. Schiedsrichter Adrian Mazurkiewicz ließ die Ampelkarte stecken, Scholz wurde zur Pause ausgewechselt. „Eine klare Gelbe Karte“, sagte Jaber, der das aber als Zeichen wertete, dass seine Elf offensiv mehr machte: „Wir haben sie in Zweikämpfe gezwungen, nur der Zug zum Tor hat etwas gefehlt. Ansonsten bin ich einverstanden“, sagte Jaber. 

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