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Fußball: Kreisliga A: SC Capelle hat nichts zu verlieren

CAPELLEMit den üblichen Personalproblemen, aber auch mit je einer deftigen Portion Mut und Trotz, gehen die Fußballer des SC Capelle am Donnerstagabend in der Kreisliga A ins Auswärtsduell beim SV Concordia Albachten. Den Mut ziehen sie aus der Partie von Sonntag.

SC Capelle hat nichts zu verlieren
Gegen Spitzenreiter Bösensell zeigten Sinan Kixmöller (M.) und der SC Capelle am Sonntag eine Leistung, auf die das Team im Spiel gegen Albachten aufbauen kann. Foto: Marvin K. Hoffmann

Fußball, Kreisliga A
Concordia Albachten - SC Capelle
Donnerstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Rasenplatz, Hohe Geist 7, Münster

Für Capelles Noch-Trainer Martin Ritz, der im Winter seinen Posten räumen wird, sind vor dem Spiel gegen Albachten mal wieder Personalrochaden angesagt. Das ist für ihn seit jeher meist die Regel und nicht die Ausnahme. Gegen die Concordia weiß Ritz sicher, dass er Torwarttrainer Benedikt Reckmann zwischen die Pfosten stellen wird. Maximilian Nölkenbockhoff muss arbeiten. Mit Lukas Schulze Kersting fällt ein weiterer Schnapper mit Muskelfaserriss aus. „Mit Bene im Tor haben wir gegen Mecklenbeck gewonnen“, sagt Ritz und wertet Reckmanns Einsatz im bislang einzigen gewonnenen Saisonspiel als gutes Omen.

Auch auf den kranken Max Cilien, der beim 1:2 gegen Bösensell am Sonntag nach Schlüsselbeinbruch erstmals wieder gespielt hatte, muss er verzichten. Weiterhin fehlen Marcel Dülfer, Tizian Hüser und Fabrizio Pate. Stefan Möer hat Knieprobleme, sein Einsatz ist fraglich. Dafür kann Trainer Ritz wieder Felix Nölken und Toralf Streppel im Kader begrüßen. Wie viele Plätze auf der Bank er letztlich besetzen kann, das konnte Martin Ritz am Mittwoch nicht vorhersehen. „Das weiß ich gegen 18.30 Uhr. Dann kann ich mir Gedanken machen“, sagte Ritz.

Bösensell Paroli geboten

Die personelle Situation sieht der Trainer pragmatisch. Seinen Optimismus als Tabellenletzter zieht er sowieso aus dem Sonntag, als seine Mannschaft dem Spitzenreiter Bösensell vor allem in der zweiten Halbzeit Paroli bot. „Ich hätte in der zweiten Halbzeit lieber schlecht gespielt und dafür einen Punkt bekommen“, sagte Ritz und spielt damit auf den Siegtreffer der Bösenseller an. Das Glück im direkten Duell habe in solchen Situationen dann eben meist das Spitzenteam. „Selbst Bösensells Trainer meinte nach dem Spiel, dass wir einen Punkt verdient gehabt hätten“, sagte Ritz.

Dass Albachten als Achter derzeit in der Tabelle nicht da steht, wo sie stehen könnten, ist für den Capeller Trainer ein Vorteil. „Sie haben die vergangenen beiden Ligaspiele verloren und sind im Pokal rausgeflogen. Vielleicht sind sie nervös“, sagte Ritz. Sein Team hingegen könne befreit aufspielen, habe nichts zu verlieren. „Sonntag kommt dann Rinkerode. Wenn wir hier und da einen Punkt mitnehmen ist es gut, ehe es dann ins wichtige Spiel gegen den Werner SC II geht“, weiß Ritz. Die Werner stehen mit sieben Punkten nur drei vor den Capellern auf Rang 14.

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