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Fußball: Kreisliga A: SuS-Leiter Sander: "Wir werden nicht nervös“

OLFENDrei Spiele, null Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage – zwei Punkte. Fußball-Kreisligist SuS Olfen ist nach seinem Abstieg aus der Bezirksliga in der vergangenen Saison nicht gut in die neue Spielklasse gestartet. Die Verantwortlichen wollen aber nicht überreagieren.

SuS-Leiter Sander: "Wir werden nicht nervös“
Der Sportliche Leiter des SuS Olfen, Norbert Sander, stärk dem Olfener Trainer Michael Krajczy trotz des schlechten Saisonstarts den Rücken. Foto: Oskar Neubauer

„Wir werden nicht nervös. Es ist eine Frage der Zeit. Und die geben wir dem neuen Trainer“, sagt der Sportliche Leiter Norbert Sander und stärkt SuS-Coach Michael Krajczy damit den Rücken. Beim SuS sucht man die Schuld nicht beim Trainer. Ein Grund für den schlechten Saisonstart wurde dennoch gefunden: die Vorbereitung. Die sei nämlich „zerhackt und unschön gewesen“, so Sander. Zu viele Spieler seien „massiv im Urlaub“ gewesen.

Durch die schlechte Vorbereitung laufen einige Spieler, laut Sander, nun ihrer Form hinterher. „Mit 50 Prozent kann man keine tragende Rolle in der Kreisliga spielen“, sagt Sander. Die „Kraft und die Power“ fehle, um „den Gegner auch mal in die Knie zu zwingen“, so Sander weiter. Die fehlende Moral während der Vorbereitung sei auf den Bezirksliga-Abstieg zurückzuführen. „Ich denke, viele wollten nach dem Abstieg in die Kreisliga zunächst Abstand vom Fußball gewinnen. Da fährt man dann halt zu einem Festival mehr als üblich und bleibt ein Wochenende länger im Urlaub“, sagt Sander.

Nervös sei man in Olfen ob des schlechten Starts aber keineswegs – und auch an den Personalien beim SuS werde sich nichts ändern. „Das ist mir ganz wichtig: Unser neuer Trainer hat gute Ideen. Aber Ideen brauchen Zeit und die wird er von uns definitiv auch bekommen. Wir werden nichts verändern“, sagt Sander. Und Zeit hat Krajczy tatsächlich noch genug. 27 Spieltage bleiben ihm. Das sind 2430 Spielminuten, um die schlechte Olfener Vorbereitung ad acta zu legen. 

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