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Fußball: Kreispokal: Vinnum scheidet gegen Lippramsdorf aus

OLFEN1:5 – Pokalaus für Westfalia Vinnum. Der Fußball-Kreisligist scheiterte am Donnerstag in der 2. Runde des Kreispokals in Vinnum an Bezirksligist SV Lippramsdorf vor allem an der eigenen Chancenverwertung. Dabei hatte die Westfalia sich im Duell mit Lippramsdorf eigentlich gut geschlagen.

Vinnum scheidet gegen Lippramsdorf aus
Alarm im Vinnumer Strafraum. Alle Spieler versammelten sich Mitte der ersten Hälfte auf der Torlinie, um den indirekten Freistoß aus etwa neun Meter abzuwarten. Der Schuss war am Ende nicht drin. Foto: Sebastian Reith

Fußball: Kreispokal, 2. Runde
Vinnum - Lippramsdorf 1:5 (0:1)

In der Anfangsphase hatte der favorisierte SV Lippramsdorf kräftig gewackelt. Fatih Cengiz war in der 5. Minute allein auf LSV-Keeper Sebastian Arentz zugesprintet, schoss aber vorbei – eine von drei dicken Gelegenheiten in den ersten zehn Minuten für den klassentieferen Kreisligisten, der in der kommenden Saison oben mitspielen möchte.

Mit der ersten Chance aber kam der Favorit dann: Sven Igelbüscher setzte nach, flankte und fand in der Mitte Christian Drees. Vinnums Abwehrspieler Sven Quante war dazwischen, der Ball blieb aber im Fünfer liegen – im zweiten Versuch traf Drees. „Das Ergebnis ist das einzig Positive“, sagte Lippramsdorfs Co-Trainer Thorsten Sträter hinterher. Denn zufrieden konnte er mit den 90 Minuten seiner Elf nicht sein.

Wie beim Pokalaus vor einem Jahr gegen Erkenschwick verkaufte sich Vinnum gut, belohnte sich nur nicht. Wie vor einem Jahr war das Endergebnis zu hoch. „Das Ergebnis spiegelt mit Sicherheit nicht den Spielverlauf wider. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, den Ball aber leider nicht über die Linie bekommen“, sagte Frank Bidar.

Die Gastgeber kontrollierten vor allem in der Viertelstunde vor der Pause das Geschehen, Cengiz fehlte eine Schuhgröße zum Ausgleich (32.) und Tim Enger blockte einen Schuss (35.). Bis auf einen indirekten Freistoß wegen eines Rückpasses auf Torwart Tobias Beckbauer, den Robin Joemann in die Mauer jagte, kam wenig vom Gast.

Verdienter Ausgleich

Verdient war der Ausgleich nach einer Stunde. Cengiz war gestartet, nutzte seine dritte Hundertprozentige. Durch eine Standartsituation ging aber wieder Lippramsdorf prompt in Führung. Henrik Kleinefeld brachte einen Freistoß scharf herein, in der Mitte war wieder Drees zur Stelle, lenkte den Ball, wenn überhaupt, aber nur noch minimal ab.

Bitter daran: Vinnum verbuchte zuvor wieder Abschlüsse. Bis dahin hatte Lippramsdorf viermal, Vinnum zehnmal auf das Tor geschossen. „Wir kriegen letztlich die Bälle rein und das sind die spielentscheidenden Dinger“, sagte Bidar, der Abwehrchef Alexander Rosowski gelbverwarnt rausnahm.

Dessen Stabilität fehlte in der Schlussphase merklich. Für die Entscheidung sorgte Kleinefeld zehn Minuten vor dem Abpfiff, nachdem sich Maximilian Stanek verschätzt hatte. Christopher Schemmer traf zum 4:1, Joeman machte nach einem Foul im Strafraum vom Punkt das 5:1. Bidar: „Wir sind ordentlich vorbereitet für Sonntag. Wir werden keine Träne weinen, weil wir dieses Spiel verloren haben.“ 

TEAM UN TORE
Vinnum:
Beckbauer - J. Görlich (85. Wessels), Rosowski (75. Stanek), Quante, Forsmann, Lebsack, Demir, D. Ulrich, S. Görlich, Jendrich (75. Wendel), Cengiz
Tore: 0:1 Drees (11.), 1:1 Cengiz (62.), 1:2 Kleinefeld (66.), 1:3 Kleinefeld (80.), 1:4 Schemmer (88.), 1:5 Joemann (90./FE)

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