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Fußball-Kreisliga A: GW Lünten: Wie Phönix aus der Asche

LÜNTENNach der Hinrunde sah es noch recht finster aus im Lüntener Mergelkamp. Doch in der zweiten Saisonhälfte erleben die Kicker von GW Lünten bisher einen Aufstieg wie Phönix aus der Asche. Am Sonntag sogar auf der Asche - mit einem 1:0 beim SC Südlohn, das für Lünten bereits der vierte Sieg in Serie war.

Wie Phönix aus der Asche
Auf dem Ascheplatz in Südlohn fuhren Matthias Barenborg und die Lüntener ihren vierten Sieg in Serie ein. Foto: Markus Gehring

"Der Sieg in Südlohn tat vor allem vor dem Hintergrund richtig gut, dass wir jetzt mit Alstätte und Wüllen zwei richtig starke Gegner vor der Brust haben", sagte Spielertrainer Jörg Bengfort, der sich nach Saisonende nach zwei Jahren als Alleinverantwortlicher aus Lünten verabschiedet und auch keinen neuen Trainerposten antreten will.

Nur zehn Zähler standen nach den ersten 15 Saisonspielen für seine Auswahl auf der Habenseite. Diese Marke hat das Team bereits nach sechs Partien in der Rückserie übertroffen und belegt mit 14 Zählern neben dem punktgleichen FC Oeding Platz zwei in der Rückrundentabelle. Außerdem auffällig: Mit erst fünf Gegentoren stellt Lünten in diesem Ranking die beste Abwehr neben Spitzenreiter TuS Wüllen. In der Hinrunde hatte Grün-Weiß 42 Treffer kassiert.

Erklärungen parat

Für diese Wandlung hat Jörg Bengfort gleich zwei Erklärungen parat: Zum einen habe sich die personelle Situation in seinem Kader mit den lange verletzten Rückkehrern Matthias Barenborg, Christopher Hilbring, Christopher Siepmann, Ludger Meese und Matthias van Lochum deutlich verbessert. Zum anderen habe sich die Einstellung seiner Mannschaft verändert: "Ich glaube, die Spieler haben sich in der Winterpause hinterfragt und gemerkt, dass sie etwas mehr tun müssen."

Das schlug sich bereits in der Vorbereitung nieder, als die Mannschaft vor allem im konditionellen Bereich hart arbeitete. Bengfort: "Das zahlt sich jetzt aus, alle sind fit und können in den Spielen ein paar Meter machen." Von der Spielweise her hat der Trainer gar nichts verändert, doch durch mehr Aggressivität und bessere Zweikampfwerte stimmten zuletzt auch die Ergebnisse wieder. Mit dem 3:1-Sieg bei Eintracht Stadtlohn zum Jahresstart sei ein Ruck durchs Team gegangen.

Mit nunmehr sechs Partien ohne Niederlage hat sich Lünten nicht nur Selbstvertrauen geholt, sondern auch ein Polster von neun Punkten auf die Abstiegszone erspielt. Natürlich gibt sich der Spielertrainer mit dieser Zwischenbilanz aber noch nicht zufrieden: "Der Druck ist jetzt geringer geworden, aber durch sind wir noch lange nicht."

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