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Basketball: 2. Regionalliga: LippeBaskets demontieren Schwelm II

WERNEDie Regionalliga-Basketballer der LippeBaskets Werne konnten am Samstag den nächsten wichtigen Sieg einfahren. In der Ballspielhalle gewannen die Werner deutlich mit 95:61 gegen die RE Baskets Schwelm II. Maßgeblichen Anteil am vierten Heimsieg in Folge hatte ein souveräner 30:12-Start in die Partie.

LippeBaskets demontieren Schwelm II
Cajus Cramer hebt ab und legt den Ball souverän in den Korb. Sieben Punkte erzielte er gegen Schwelm insgesamt. Foto: Michalski

Basketball, 2. Regionalliga (2)
LippeBaskets – Schwelm II 95:61
30:12, 22:11, 12:21, 31:17

Dass die LippeBaskets unbedingt als Sieger vom Feld gehen wollten, zeigten sie ab der ersten Spielminute: Kapitän Frederik Meinert eröffnete das Spiel mit einem erfolgreichen Drei-Punkt-Wurf. In der Folge spielten sich die LippeBaskets in einen Rausch und nahezu alle Würfe fanden den Weg in den Korb. Traf ein Wurf nicht sein Ziel, holte Sebastian Voigt die Offensiv-Rebounds und verbuchte bis zur Halbzeitpause schon zwölf Punkte auf seinem Konto.

„Wir wollten Schwelm nicht ins Spiel kommen lassen und zeigen, dass hier nichts zu holen ist. Es lief von Anfang an alles perfekt, wir haben alles getroffen und Schwelm hat einen gebrauchten Tag erwischt“, sagte Henke. Dementsprechend führten die Werner mit 30:12.

Daran knüpften sie auch im zweiten Viertel an. Cajus Cramer, Sebastian Voigt und Lukas Wiedey setzten den ballführenden Spieler unter Druck, der den fehlenden Aufbauspieler vertrat. Viele Ballgewinne wurden in Punkte umgewandelt. Der ganze Frust der Schwelmer zeigte sich in der 19. Spielminute als Benjamin Rust, Kapitän der RE Baskets, die Halle nach zwei technischen Fouls verlassen musste. Das war für Christoph Henke „der Knackpunkt im Spiel“.

Voigt verwandelte die folgenden Freiwürfe und als dann auch noch Cajus Cramer zur Halbzeitsirene einen glücklichen Drei-Punkt-Wurf zum 52:23 versenkte, gab es bei den rund 300 Zuschauern in der Werner Ballspielhalle kein Halten mehr. Für den Sportlichen Leiter Jens König war die erste Halbzeit „die beste Leistung dieser Saison“.

Den einzigen kleinen Hänger im Spiel gab es auf Werner Seite nach dem Seitenwechsel. Einige Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ins Spiel der LippeBaskets. Die Schwelmer kamen besser in die Partie und gewannen die dritten zehn Minuten mit 21:12. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel jedoch schon entschieden, denn die Werner Führung betrug nach der kurzen Schwächephase noch immer 20 Punkte. Für Henke ging der Spielrhythmus vor allem durch die vielen Wechsel verloren, trotzdem setzte er alle zwölf Spieler über weite Phasen des Spiels ein und jeder Akteur setzte seine Akzente im Spiel.

Im letzten Viertel schenkte Christoph Henke vor allem Niko Tilkiaridis viel Vertrauen. Er bestätigte es, indem er stark verteidigte, einen souveränen Ballvortrag leistete und sechs Punkte erzielte. Den Schlusspunkt des 95:61-Sieges setzte Lukas Wiedey mit einem Halbdistanz-Wurf.

Schwelms Trainer Robin Singh war nach dem Spiel enttäuscht von der schwachen Leistung seiner Spieler, lobte aber den Gegner: „Die Werner haben ein gutes Spiel gemacht und hatten die bessere Einstellung“.

TEAM UND PUNKTE
LBW:
Cramer (7/1), Wiedey (8), Tübel (8), Keilinghaus (6/1), Pavleski (12/1), Meinert (14/4), König (7/1), Brachhaus (9/1), Niehüser (6/1), Voigt (12), Tilkiaridis (6), Kussel

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