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Fußball: Landesliga: Werner SC stellt sich auf schweren Anfang ein

WERNEEndlich Landesliga! Am Sonntag wird es ernst für die Fußballer des Werner SC. Die Aufgabe zum Saisonstart könnte für die Müller-Schützlinge nicht anspruchsvoller sein: Aufstiegskandidat Münster 08 ist zu Gast im Lindert.

Werner SC stellt sich auf schweren Anfang ein
Mondrian Runde zählt Trainer Lars Müller neben Kapitän Chris Thannheiser zu den Stützpfeilern im Team – besonders in der Vorwärtsbewegung. Fällt Thannheiser am morgigen Sonntag aus, wird Neuzugang Runde im Fokus stehen. Foto: Marcel Witte

Fußball: Landesliga 4, 1. Spieltag
Werner SC – SC Münster 08
Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen Lindert, Kardinal-von-Galen-Straße, 59368 Werne

Der Zweite der Vorsaison zählt neben Mesum und Ahaus unter allen Trainern der Landesliga zu den erklärten Titelkandidaten. Eine Rolle, der Münsters Trainer Mirsad Celebic mit Bescheidenheit entgegentritt, um den Druck vom Team zu nehmen. Man müsse nicht aufsteigen, werde sich aber nicht dagegen wehren, formulierte Celebic die Saisonziele vorab.

Der bereits starke Kader wurde mit Spielern wie Benjamin Siegert und Jonas Grütering aufgewertet. Siegert, mittlerweile 36 Jahre alt, hat früher mehrere Jahre für Braunschweig in der 2. Liga, später für Preußen Münster in der 3. Liga gespielt. Weitere Stationen zwischen Oberliga und 3. Liga waren Osnabrück, Wehen Wiesbaden, Lotte und TeBe Berlin. Der 25-jährige Grütering durchlief die Jugend von Borussia Dortmund und dem FC Schalke, spielte zuletzt für Preußen II in der Westfalenliga.

In puncto Erfahrung ist Münster den Wernern weit voraus und Trainer Celebic weiß das. „Es wird ein verdammt schweres Spiel, weil bei einem Aufsteiger noch riesige Euphorie herrscht. Aber wir haben die Reife und sind erfahren genug in der Landesliga, um damit umzugehen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass uns Werne überraschen wird.“

Ein bisschen Rhetorik

Wernes Trainer Lars Müller weiß um die rhetorischen Spielchen des Gegners. „Das sagt Münsters Trainer ja nicht aus Langeweile. Wenn die ganze Liga sie als Titelkandidat sieht, braucht er sich nicht hinstellen und sich klein machen“, sagt der Ex-Profi.

Müller will, dass seine Spieler die Partie im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich gestalten. Reicht es demnach, gut zu spielen? Ist das Ergebnis zweitrangig? „Wenn wir nicht absteigen wollen, darf das Ergebnis nicht zweitrangig sein. Es nützt uns ja nichts, gut mitzuspielen aber am Ende immer zu verlieren. Wir werden sicher nicht still sitzen wie das Mäuschen vor der Schlange“, sagt Müller. Und doch ist ihm bewusst, dass es Spiele geben werde, in denen seine Jungs alles geben werden, es aber trotzdem nicht für einen oder drei Punkte reichen könnte.

Hinzu kommt, dass der Trainer mit der Vorbereitung nicht zufrieden ist. „Die ist nicht optimal gelaufen. Wir hatten einige Verletzte“, so Müller. Vor der Partie gegen Münster bleibt die Personallage angespannt. Cem Bozkurt ist im Urlaub. Lukas Manka, Oliver Winter, Niklas Link und Marvin Bruland waren oder sind angeschlagen, nicht bei 100 Prozent. Und dann ist da noch das Rückenleiden von Kapitän Chris Thannheiser, der sich im Kreispokal beim FC Greffen verletzte. Donnerstag trainierte er gar nicht, am Freitag nur individuell. „Wir entscheiden Sonntag gemeinsam, ob ich spiele“, sagte Thannheiser.

Selbstbewusster Gast

Auch Münsters Celebic zählte vor der Partie acht Urlauber und angeschlagene Spieler auf, die fehlen. „Aber unser Kader ist breit genug, um das aufzufangen“, sagte er selbstbewusst. 

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