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Fußball: Westfalenpokal: Werner SC scheidet aus Westfalenpokal aus

WERNENach einer 1:4-Niederlage gegen den Westfalenligisten SC Herford sind die Landesliga-Fußballer des Werner SC am Sonntag aus dem Westfalenpokal ausgeschieden. Bereits zur Halbzeit lag der WSC im Lindert mit 0:3 hinten. Dabei sah es in den ersten Minuten für die Landesliga-Kicker gar nicht so schlecht aus.

Werner SC scheidet aus Westfalenpokal aus
Kapitän Chris Thannheiser (l.) schoss das einzige Tor für den Werner SC im Erstrundenspiel des Westfalenpokals gegen den SC Herford. Foto: Marcel Witte

Fußball: Westfalenpokal
Werner SC - SC Herford 1:4 (0:3)

In den ersten 20 Minuten der Partie war kein Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften zu erkennen. Der Werner SC spielte mutig nach vorne und kam auch zu Torchancen. Die beste Möglichkeit hatte sicherlich Angreifer Daniel Durkalic in der achten Minute, als er nach einer Flanke völlig frei im Herforder Strafraum stand, allerdings am Tor vorbei schoss. Youssef Saado zielte bei einem Freistoß aus 20 Metern ebenfalls knapp daneben (12.).

Doch plötzlich stand es 0:1 aus Sicht der WSC. Jannis Wehmeier hatte auf der rechten Außenbahn viel Platz und flankte auf Khalil Kleit, der nur noch einnetzen musste (21.). Die Werner gaben die Partie aus der Hand, Herford nutzte das eiskalt aus. Nach einem langen Ball von Zikos Papaspiros steht Kleit allein vor WSC-Keeper Manuel Linke und verwandelt eiskalt zum 2:0 (31.). „Da haben wir schlecht gestanden, der Stürmer darf nicht so frei vor dem Tor auftauchen“, erklärte Wernes Coach Lars Müller. Noch vor der Halbzeitpause erhöhten die Gäste auf 3:0. Aytürk Gecim traf per Freistoß aus knapp 25 Metern genau ins Torwarteck.

„Nicht so viel diagonal“

Nach dem Seitenwechsel versuchte aber der WSC wieder die Spielkontrolle zu übernehmen. Chancen sprangen zunächst aber nicht heraus. „Wir dürfen nicht so viel diagonal spielen, sondern nach vorne, dann wirds gefährlich“, ruft Kapitän Chris Thannheiser seinen Mitspielern zu. Und die befolgen den Rat. Mondrian Runde (79.) und Niklas Link (81.) vergeben beide gute Chancen auf den Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball in die Spitze macht es Kapitän Thannheiser selbst besser. Er umdribbelt Herfords Torwart Nino Vom Hofe und trifft zum 1:3 (86.).

Doch die von den Zuschauern nun erhoffte Werner Schlussoffensive blieb aus. Stattdessen konterten die Gäste den WSC aus und erzielten durch Papaspiros den 4:1-Endstand (91.).

„Es war mehr drin“, so Werners Übungsleiter Lars Müller, „in den ersten 20 Minuten haben wir richtig gut gespielt, das war das Beste, was ich bisher von diesem Team gesehen habe“. Daran konnte sich Ex-Trainer Kurtulus Öztürk (Viktoria Köln), der zu Besuch im Lindert war, nur anschließen: „Die Gegentreffer waren einfach sehr unglücklich.“

Allerdings sah Müller bei der Partie gegen den Westfalenligisten aus Herford auch noch Verbesserungsbedarf: „Wir sind zum Teil nicht so richtig in die Zweikämpfe gekommen, das müssen wir besser lösen“, sagte der Werner Coach. 

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