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Handball: Bezirksliga: TV-Trainer Taudien: „Wir haben durchtrainiert“

WERNEEine richtige Sommerpause hatten die Bezirksliga-Handballer des TV Werne nicht. Seit seinem Amtsantritt Anfang Juni hat Wernes neuer Trainer Axel Taudien mit seiner neuen Mannschaft quasi durchtrainiert. Seit Donnerstag geht das auch wieder in der Linderthalle. Im Interview spricht Taudien über die Saisonvorbereitung.

TV-Trainer Taudien: „Wir haben durchtrainiert“
Luca Gründken (l.) und Co. haben am letzten Spieltag der Vorsaison den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen Beckum geschafft. Gegen das alte Team von Neu-Trainer Axel Taudien geht es für den TVW am zweiten Spieltag. Foto: Greis

Herr Taudien, in den ersten drei Wochen der Sommerferien waren die Werner Hallen dicht. Wie froh sind Sie, dass Sie seit Donnerstag wieder in der Linderthalle trainieren können?
Wir haben versucht, irgendwie Hallen fürs Training zu finden. So hatten wir letzte Woche eine Einheit mit dem Hammer SC und Ende Juli auch schon ein Testspiel gegen Gremmendorf. Im Grunde haben wir durchtrainiert.

War das bei Ihrem alten Verein, dem TV Beckum, einfacher als in Werne?
Die Halleneinteilung war in Beckum unkomplizierter. Hier ist das nicht so einfach.

Wie oft trainieren Sie in den letzten Wochen vor dem Saisonstart am Sonntag, 10. September?
Wir trainieren montags, dienstags, donnerstags. Dazu kommen ein, zwei Spiele am Wochenende. Diesen Samstag spielen wir in Sendenhorst, Sonntag in Borghorst.

Ein ordentliches Pensum. Wie nehmen die Spieler das Programm an?
Alle ziehen mit und sind motiviert. Ich habe einen sehr positiven Eindruck. Ich denke, wir können optimistisch in die Saison gehen.

Optimistisch heißt, dass mehr drin ist als in der Vorsaison, als es bis zum Schluss gegen den Abstieg ging?
Unser erstes Ziel lautet: Wir wollen nicht absteigen. Zweitens: Wir wollen ein ausgeglichenes Punkteverhältnis. Drittens: Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren.

Wie muss Ihr Team spielen, um das zu schaffen? Haben Sie eine bevorzugte Spielidee?
Ich wäre ein schlechter Trainer, wenn ich zwingend ein System spielen lassen würde. Wir müssen das Spielsystem immer dem Gegner anpassen. Mein Vorgänger Ingo Nagel hat hier sehr gute Vorarbeit geleistet.

Bei ihrer Vorstellung sagten Sie, dass Ihnen ein guter Draht zur Reserve wichtig sei. Die zweite Mannschaft trainiert mit der ersten. Haben ambitionierte Spieler bei Ihnen gute Chancen auf die Bezirksliga?
Natürlich. Nicht nur aus der Reserve, auch aus der A-Jugend trainieren Jungs bei uns mit und kommen auch in den Tests zum Einsatz. Das ist auch mit den jeweiligen Trainern abgestimmt.

Gibt es junge Spieler, denen Sie kommenden Saison einen Leistungssprung zutrauen?
Ich will niemanden rausgreifen. Jeder hat mal einen super Tag, jeder hat mal einen schlechten. Mal hebst du die Qualität des Teams, mal muss das Team deine Leistung ausgleichen. Die Teamleistung ist entscheidend.

Gab es zuletzt noch Veränderungen im Kader?
Nein. Das Team ist zusammengeblieben. Einige verletzte Spieler sind wieder dabei, einige noch nicht. Aber wir haben einen großen Kader von 18 Mann und nur 14 können an Spieltagen mit. Wir haben aber auch Studenten, es wird immer mal Verletzte geben. Wer doch mal in der Reserve spielt, ist die Woche darauf auch wieder erster Kandidat für das erste Team.

Zum Auftakt geht es gegen den Lüner SV, danach folgt auswärts das Spiel gegen Beckum, Ihr altes Team. Der Auftakt könnte leichter sein...
Nach den ersten beiden Spielen wissen wir gleich, wo wir stehen. Irgendwann hätten wir sowieso gegen meinen alten Klub gespielt, da kann es auch zu Saisonbeginn sein.

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