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Mit 100 Stimmen: Armin Laschet ist neuer Ministerpräsident von NRW

DÜSSELDORFEr hat es geschafft. Armin Laschet ist der neue Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Der Düsseldorfer Landtag wählte den 56-jährigen CDU-Landeschef am Dienstag in geheimer Abstimmung. Denkbar knapp war es dennoch.

Armin Laschet ist neuer Ministerpräsident von NRW
Armin Laschet im Düsseldorfer Landtag. Foto: dpa

Armin Laschet ist am Ziel: Mit allen 100 Stimmen von CDU und FDP ist der CDU-Landeschef am Dienstag im Düsseldorfer Landtag zum elften Ministerpräsidenten des Landes gewählt worden. „Ich gehe das voller Zuversicht an“, sagte der 56-jährige Aachener nach seiner Wahl. Laschet erreichte die absolute Mehrheit bereits im ersten Wahlgang. Das Ergebnis entspricht genau der Stimmenzahl, über die CDU und FDP im Landtag verfügen. Der CDU-Politiker kann damit die derzeit einzige schwarz-gelbe Regierung in Deutschland bilden. 

Dem neuen Landtag gehören fünf Fraktionen an. Als stärkste Kraft war die CDU aus der Landtagswahl am 14. Mai hervorgegangen. Sie stellt 72 Abgeordnete. Die SPD kommt auf 69 Sitze, die FDP auf 28 Mandate. Die AfD ist im Landtag mit 16 Abgeordneten vertreten, die Grünen mit 14. Laschet ist der elfte Ministerpräsident in der Geschichte Nordrhein-Westfalens und der vierte aus den Reihen der CDU.

Nordrhein-Westfalen Koalition

Kernpunkte der neuen „Nordrhein-Westfalen-Koalition“, wie CDU und FDP ihr Bündnis nennen, sind die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium als Regelfall, der Erhalt der Förderschulen, eine bessere Kita-Finanzierung, Sicherung von Industrie-Jobs, eine „Null-Toleranz-Strategie“ gegen Rechtsbrecher und eine „marktwirtschaftlichere Klimapolitik“.

Im künftigen Kabinett wird die CDU neun Ministerien führen. Die FDP erhält drei: das Schulministerium, ein Ministerium für Familie und Integration und ein Querschnittsministerium für Wirtschaft und Digitales. Die neue Regierungsmannschaft soll am Freitag im Düsseldorfer Parlament vereidigt werden. Zuvor will die FDP am Mittwochabend nach einer Entscheidung des Landesvorstands die Namen ihren künftigen Minister nennen. Die CDU will einer Parteisprecherin zufolge am Donnerstag ihre neun Minister vorstellen. 

dpa

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