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500 Nomaden in Iserlohn: Irische Landfahrer erregen im Sauerland Ärger

ISERLOHNIrische Landfahrer haben im Sauerland Ärger erregt. Nach Polizeiangaben von Freitag waren rund 500 Menschen mit rund 100 Gespannen nach Iserlohn gekommen, nachdem sie aus Menden vertrieben worden waren. Zuvor gab es auch schon Ärger um die Nomaden in anderen Städten in NRW.

Irische Landfahrer erregen im Sauerland Ärger
Ein Wohnwagen-Gespann der irischen Traveller-Bewegung steht am 8. August 2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) auf der Rheinwiese. Unter Beobachtung der Polizei mussten die Landfahrer den Platz räumen. Foto: David Young (dpa)

In Iserlohn zogen die irischen Landfahrer demnach am Donnerstagabend in Gruppen in die Gaststätten, und sollen sich teilweise aggressiv verhalten haben. Polizisten nahmen einen 20-Jährigen in Gewahrsam, der in Gegenwart von Beamten den Hitlergruß gezeigt haben soll.

Die Polizei ermittelt außerdem wegen Verdachts des Tankbetrugs und Diebstahls. Als Polizisten ein Fahrzeug der Landfahrer kontrollieren wollte, soll der Fahrer betrunken einen Fluchtversuch gestartet haben. Die Nacht sei dann friedlich geblieben, teilte die Polizei mit.

Nomaden mussten Plätze in Neuss, Düsseldorf, Düren und Hürth verlassen

Irische Landfahrer waren zuerst im Wallfahrtsort Kevelaer aufgetaucht, wurden von dort aber wegen der bevorstehenden Tamilen-Wallfahrt mit bis zu 15.000 erwarteten Besuchern wieder weggeschickt. Seitdem waren sie unter anderem in Neuss, Düsseldorf, Düren und Hürth aufgetaucht, mussten die Plätze aber wieder verlassen.

dpa

 

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