Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

In Duisburg: 14-Jähriger erstochen - Dortmunder festgenommen

DUISBURGNach der tödlichen Attacke auf einen 14-Jährigen in Duisburg hat die Polizei einen weiteren Mann festgenommen. Der 53-jährige Dortmunder soll an der blutigen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Er sitze in Untersuchungshaft.

14-Jähriger erstochen - Dortmunder festgenommen
Männer stehen am 18.04.2017 in Duisburg-Marxloh vor dem Tatort. Zwei Tage nach dem tödlichen Angriff auf einen 14-Jährigen in Duisburg sind die Hintergründe weiter unklar. Foto: Marcel Kusch (dpa)

Bei dem Mann handelt es sich den Angaben zufolge um den Vater des 27-Jährigen, der schon am Dienstag festgenommen worden war und ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt. Der 53-jährige Dortmunder hatte sich am Donnerstag, 20. April, in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei gestellt. Zuvor hatten die Ermittler bereits seine Wohnung in Dortmund durchsucht und auch sein Auto sichergestellt. Den Tatverdächtigen hatten sie nicht angetroffen.

Die Polizei durchsuchte am Donnerstag die Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen (30) in Marxloh. Der Mann war nicht zu Hause und erschien später mit seinem Rechtsbeistand bei der Polizei. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ein dringender Tatverdacht ließ sich nicht erhärten. Der Mann durfte nach seiner Vernehmung gehen.

Der 14-Jährige war am Ostersonntag im Duisburger Brennpunkt-Stadtteil Marxloh nach einem Stich in den Rücken verblutet. Unklar sei weiterhin, wer aus der Gruppe, die an der Schlägerei beteiligt war, zugestochen hatte, sagte eine Sprecherin. „Die Ermittlungen dazu dauern an.“ Grund für die Auseinandersetzung soll ein Streit unter Nachbarn gewesen sein. Der Junge und sein 40 Jahre alter Vater sollen nach Zeugenaussagen zur Hilfe geeilt sein.

von dpa

Zur Startseite >

Themen

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Das Morgen-Update: Insekten-Sterben, Rückruf von Ford, Streit um Autofahrer-Bewertung

Insekten-Sterben, Rückruf von Ford, Streit um Autofahrer-Bewertung

NRWDas Insekten-Sterben ist nun wissenschaftlich belegt - und die Lage ist dramatisch. Im Konflikt zwischen Katalonien und Spanien läuft das Ultimatum ab, Ford ruft 1,3 Millionen Wagen zurück, ein Gericht in Münster verhandelt über eine Onlineplatform, auf der Autofahrer anhand von Kennzeichen öffentlich bewertet werden können: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG