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In Herne: Casting für Kerkeling-Film: Ruhrpott-Pummel gesucht

HERNEFür die Hauptrolle des kleinen Hape Kerkeling in einem Kinofilm über die Kindheit des Komikers hat die zuständige Casting-Agentur am kommenden Samstag in Herne zu einem Casting gerufen. Gesucht wird nach einem blonden Wonneproppen aus dem Ruhrgebiet.

Casting für Kerkeling-Film: Ruhrpott-Pummel gesucht
Hape Kerkeling mit seinem Buch "Der Junge muss an die frische Luft", das er 2014 veröffentlicht hat. Foto: dpa

Ein Ruhrpott-Dialekt darf der junge Schauspieler "gern haben", schreibt die Casting-Agentur in ihrem Aufruf, schließlich werde an Originalschauplätzen im Ruhrgebiet gedreht. Auch Schauspielerfahrung ist nicht unbedingt Pflicht. "Wir wollen gern ein neues Talent entdecken", heißt es weiter.  

Sehr konkret wird es hingegen, wenn es um das Aussehen des gesuchten Jungen zwischen 7 bis 11 Jahren geht. "Ein blonder Wonneproppen" soll es sein. Schließlich soll der Junge niemand geringeren als Hape Kerkerling selbst mimen und der beschreibt in seinem Roman "Der junge muss an die frische Luft", seine etwas pummelige Ruhrgebiets-Kindheit. 

Das Casting findet am Samstag, 25. März von 10 bis 17 Uhr im O - Ort der Kulturen, in der Overwegstraße 32 in Herne statt.

Kerkeling zog sich aus Showbusiness zurück

"Der Junge muss man die frische Luft" ist die zweite biographische Kerkling-Verfilmung der beiden Produktionsfirmen UFA Fiction und Feine Filme nach Kerkelings Wandererzählung "Ich bin dann mal weg", der zwei Millionen Zuschauer ins Kino lockte. Kerkeling wurde am 9. Dezember 1964 als Hans-Peter Kerkeling in Recklinghausen geboren. 

Als Verwandlungskünstler schuf er Figuren wie die schmierige Journalistenparodie Horst Schlämmer, die prätentiöse Schlagersängerin Uschi Blum oder den kurzsichtigen Siegfried Schwäbli. Kerkeling wurde auch als Filmemacher ("Kein Pardon", "Club Las Piranjas", "Willi und die Windzors") bekannt, sowie als Moderator ("Let's Dance", "Darüber lacht die Welt"). 2015 gab er bekannt, sich aus dem Showgeschäft zurückziehen zu wollen.

dpa/sag

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