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Neue Kommandozentrale am Rhein: Ministerpräsident Laschet zieht mit Staatskanzlei um

DÜSSELDORFNeue Regierung, neue Kommandozentrale: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zieht mit der Staatskanzlei um. Er verlässt mit seinem kompletten Arbeitsstab das preisgekrönte gläserne Stadttor und wird künftig wieder vom Landeshaus direkt am Rhein aus regieren.

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  • Ministerpräsident Laschet zieht mit Staatskanzlei um
    Ministerpräsident Laschet (CDU) verlässt mit seiner Regierungsmannschaft das Düsseldorfer Stadttor und zieht in das Regierungsviertel. Foto: Federico Gambarini (dpa)

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zieht mit der Staatskanzlei um. Wie Regierungssprecher Christian Wiermer am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, verlässt Laschet mit seinem kompletten Arbeitsstab das preisgekrönte gläserne Stadttor und zieht schon in den Herbstferien wieder in die frühere Staatskanzlei - in das sogenannte Landeshaus am Rheinufer.

In der 70-jährigen Geschichte Nordrhein-Westfalens war es fast 40 Jahre lang (1961 bis 1999) Sitz der Staatskanzlei. „Der neue Amtssitz des Ministerpräsidenten ist zugleich bürgernah und repräsentativ“, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Dort kann das Land auch internationale Gäste angemessen empfangen.“

Das modernste Bürogebäude Europas

Das gilt für den gläsernen Öko-Turm, den bisherigen Sitz der Staatskanzlei, nicht uneingeschränkt. Als der damalige Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) 1998 den Umzug in das 80 Meter hohe Stadttor ankündigte, war die schicke Immobilie zwar das modernste Bürogebäude Europas - allerdings auch technisch-funktional und spröde wie ein Bürohaus. Die britische Königin Elisabeth wurde bei ihrem Staatsbesuch vor 13 Jahren lieber an andere Orte geführt.
 

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