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2. Runde im DHB-Pokal: Machbares Los: BVB zieht Füchse Berlin

Glücksfee Lena Hausherr hat den Handballerinnen des BVB eine machbare Aufgabe im DHB-Pokal beschert: Borussia Dortmunds U17-Europameisterin zog am Dienstagmorgen die Füchse Berlin als nächsten Gegner für die 2. Runde des Wettbewerbs. Statt in die Hauptstadt wollen die Schwarzgelben aber viel lieber noch nach Stuttgart.

Machbares Los: BVB zieht Füchse Berlin
Glücksfee Lena Hausherr (M.) zog dem BVB das Los Füchse Berlin. Die Auslosung fand unter der Leitung von HBF-Spielleiterin Erika Petersen und HBF-Geschäftsstellenleiter Christoph Wendt statt. Foto: Schuetze

Die Ausgangslage ist klar: Wenn die Borussia am 7. oder 8. Oktober (die Spiele der zweiten Hauptrunde sind noch nicht terminiert) in die Hauptstadt nach Berlin reisen wird, gilt sie als haushoher Favorit gegen den Zweitligisten. Auch wenn der stellvertretende Vorsitzende des BVB, Andreas Bartels, nach der Auslosung mit allseits bekannten Floskeln noch schnell davor warnte, die Berliner auch nur in irgendeiner Form zu unterschätzen. Eigene Pokal-Gesetze und so... 

Doch Bartels und die Dortmunder haben sich viel vorgenommen in dieser Saison. Nicht nur in der Bundesliga, wo die Qualifikation für das internationale Geschäft anvisiert wird. Sondern auch für den DHB-Pokal. "Wir wollen den Pokal zu unserem Wettbewerb machen und gerne beim Final Four in Stuttgart dabei sein“, sagte Bartels. So wie 2016, als der BVB in Leipzig sogar bis ins Finale vordrang, sich dort allerdings denkbar knapp mit 28:29 dem Gastgeber HC Leipzig geschlagen geben musste. 

"Aufgabe müssen wir lösen"

Auch Trainerin Ildiko Barna würde gerne wieder an einem Final Four teilnehmen dürfen. "Das war schon eine tolles Erlebnis damals in Leipzig", sagte sie. "So etwas noch einmal zu erleben, wäre eine tolle Sache." Auf dem Weg dorthin stellen sich nun zunächst also die Füchse Berlin in den Dortmunder Weg. Barna sieht das Los als "machbare Aufgabe" an, "die wir natürlich lösen müssen".

Unterschätzen will auch sie die Füchse Berlin nicht. Immerhin handelt es sich bei den Hauptstädterinnen um eine Mannschaft, die 2016 noch in der 1. Bundesliga gespielt hat, ehe sie sich wegen finanzieller Schwierigkeiten in die 3. Liga zurückzog. In der vergangenen Spielzeit stiegen die Füchse dann verlustpunktfrei in die 2. Bundesliga auf.

Sportlich stimmt das Los also, was Barna dagegen ärgert, ist die lange Anfahrt nach Berlin. Die Schwarzgelben haben ohnehin schon nur zwei Heimspiele bis zum Jahresende, "da ist so eine weite Reise alles andere als positiv", sagte die Trainerin. 

Verletzte kehren zurück

Doch es gab an diesem Dienstag auch gute Nachrichten für die Trainerin: Spielmacherin Caro Müller hat nach ihrer Nebenhöhlenentzündung bereits wieder erste Wurf-Übungen absolviert und soll am Mittwoch wieder ins Training einsteigen. Auch die angeschlagene Svenja Huber steht vor einer Rückkehr ins Training.

Zudem hat sich der Verdacht auf einen Nasenbeinbruch bei Irene Espínola Pérez nicht bestätigt. Die spanische Rückraumspielerin steht den Schwarzgelben damit zum Bundesliga-Start am Samstag beim TV Nellingen zur Verfügung. Pérez hatte sich am Freitag im Testspiel gegen Höörs HK H65 verletzt.

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