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10 Kommentare

BVB-Trainer bezieht Stellung: Thomas Tuchel: "Persönliche Grenzen überschritten"

DORTMUNDBVB-Trainer Thomas Tuchel hat sich am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr) erstmals ausführlich zur Kritik von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geäußert. "Die Heftigkeit der letzten Woche ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen", sagte der 43-Jährige. Hier gibt es das Video.

Thomas Tuchel: "Persönliche Grenzen überschritten"
Sichtlich betroffen: BVB-Trainer Thomas Tuchel. Foto: Guido Kirchner/dpa

Tuchel erklärte, dass viele Unwahrheiten über seine Person kursieren würden: "Da werden persönliche Grenzen dramatisch überschritten." Dortmunds Trainer zeigte sich persönlich stark betroffen, blieb seiner Linie der zurückliegenden Woche aber treu. "Ich fühle die Verpflichtung gegenüber meiner Mannschaft, dass wir aus dieser Saison eine herausragende machen wollen. Im Moment stehen meine persönlichen Bedürfnisse hinten an, weil ich mich zu stark fühle."

Kein klärendes Gespräch

Tuchel bestätigte, dass es bislang kein klärendes Gespräch mit Hans-Joachim Watzke gegeben habe. "Die Situation ist nicht einfach, da es nicht um den sportlichen Bereich geht. In dieser Hinsicht habe ich mir mittlerweile ein dickes Fell zugelegt."
 


Auf die Frage, ob er in der nächsten Saison noch BVB-Trainer sein wird, erklärte Tuchel: "Da bin ich der falsche Ansprechpartner." Nach der zurückliegenden Woche sei es naiv zu glauben, dass das auf jeden Fall so sein werde.

"Hat auf jeden Fall Einfluss auf die Mannschaft"

Sein Verhältnis zur Mannschaft, so Tuchel, sei vollkommen intakt. "Ich habe der Mannschaft zu Beginn der Woche gesagt, dass ich es bedauere, dass der Sieg gegen Hoffenheim gar nicht mehr stattfindet. Die Situation habe "auf jeden Fall einen Einfluss auf die Mannschaft. Aber bislang haben wir es immer geschafft, Leistung zu bringen."

Die in der "Süddeutschen Zeitung" geäußerten anonymen Zitate einiger BVB-Spieler seien "unterste Schublade. Und wer weiß, ob es überhaupt gesagt wurde", so Tuchel.

BARTRA VOR RÜCKKEHR
Marc Bartra soll nach seinem auskurierten Armbruch bereits am Samstag wieder im BVB-Kader stehen. "Wenn der Doc Grünes Licht gibt, ist Marc auf jeden Fall eine Option", sagte Tuchel.

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Kommentare
  • Viele werden es noch bereuen...
    von Dembouz1909 am 12.05.2017 22:13 Uhr

    ... jetzt so auf den weggang von Tuchel hingearbeitet zu haben.

    Wenn ein vielleicht nicht einfacher Trainer mit herausragenden sportlichen Fähigkeiten geht, nur damit dann ein schwieriger Trainer (siehe Ende in Berlin und Gladbach) mit wenig sportlicher Fachkompetenz in Favre kommt.

  • Wer ist hier der Boss ?!
    von wolleblue1 am 12.05.2017 21:31 Uhr

    Ich weiß nicht, warum es vielen Kommentatoren noch nicht so richtig aufgegangen zu sein scheint ! Tuchel hat mit seinen eigenartigen Aufstellungen entscheidenden Anteil daran, dass Punkte liegengelassen wurden, die den BVB dicke auf Platz 2 der Buli gebracht hätten. Selbst den Spielern ist anzumerken, was sie von ihm und seinen Methoden halten, wenn es nicht nach seinem Gutdünken läuft. Das Tüpfelchen auf das I setzte er doch selber, mit seinen ständigen Widerworten gegen die Vereinsführung, von der er ja bekanntlich sein Salär empfängt !! Ergo...Tuchel zum Saisonende raus !!

  • Nun wissen wir, wie's Tuchel...
    von ballmann am 12.05.2017 19:27 Uhr

    geht: beschissen – was verständlich ist, wenn man kurz vorm Rausschmiss steht, sportlich jedoch keinen Misserfolg zu beklagen hat. Letztlich geht diese Posse auf Watzke zurück, der schon die Rückendeckung des Präsidenten nötig hat. Was mich zur Frage führt: Wie geht's denn Watzke? Wenn man ohne Not den besten Trainer der BuLi abschießt kurz vorm Finale und entscheidenden Spielen in der Liga. Merkt er vielleicht, wie bescheuert das ist, was er jetzt losgetreten hat? Ich könnte mich im Spiegel nicht mehr ansehen, nach dieser narzisstischen Nummer, die den Erfolg des Vereins gefährdet. Und nicht nur in dieser Saison. Wer bitte soll Trainer werden? Simeone? Dass ich nicht lache. Das würde der sich nie antun. Zudem: spricht der deutsch? Favre? Na, dessen Charakter ist erwiesenermaßen mindestens so "schwierig" wie Tuchels. Und warum sollte der weg aus Nizza? Dort auf 3. Platz in der Liga und hat sicher Bock, weiterzumachen. Wen hatten wir noch? Klar: H. Wolf. Hat noch nie BuLi trainiert. Tja

  • Herr Tuchel einfach mal die Klappe halten!
    von Hha68 am 12.05.2017 17:39 Uhr

    Das ist ja unerträglich, wie oft will der Herr Tuchel sich denn noch ausheulen?

    Am WE hat er gesagt ein wichtiges Thema und dazu sage ich nichts. Warum hält sich Tuchel nicht daran?

    Wenn man sich so verhält wie Thomas Tuchel, gibt es nur eine Lösung,

    TUCHEL raus und zwar SOFORT

  • Bitte begeht für den BVB keinen schwerwiegenden Fehler! (Teil III)
    von ruhrleser82 am 12.05.2017 16:35 Uhr

    Der BVB hat mit Tuchel eine glänzende Zukunft vor sich! Davor haben die Medien doch Angst, das jemand, der offensichtlich schlauer ist als sie, sich durchsetzt und sie Lügen straft. Kann mir keiner erzählen, dass mit Klopps bisweilen herrischer und arroganter Kumpel-Art, bloß weil immer gleich laut lachte, alles eitel Sonnenschein war! Tuchel beantwortet jede Frage aufrichtig und klar, das war bei Klopp nicht immer so, der nahm oftmals vieles sehr persönlich - also sollte man hier nicht mit zweierlei Maß messen. Menschen sind verschieden, basta. - Wenn Tuchel gehen sollte und man nicht verlängert, sehe ich den BVB wieder auf den Weg nach unten. Hitzfeld hatte man intern 1997 auch rausgeekelt - der Rest ist bekannt. - Und nun soll mir keiner mit Favre kommen - das ist kein Top-Trainer; mit dem wird man nach kurzer Euphorie 12. Und Nagelsmann - also bitte! Rangnick wurde damals mit Hoffenheim Herbstmeister - und dann? Der hat noch nichts bewiesen oder bestästigt. Tuchel bleib beim BVB!!

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