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Der BVB-Kommentar: Tuchels Aus - Nun gibt es keine Zweifel mehr

DORTMUNDGab es noch letzte Rest-Zweifel, dass die Ehe zwischen Thomas Tuchel und Borussia Dortmund im Sommer vorzeitig geschieden wird - der BVB-Trainer hat sie am Freitag zerstreut. Oft hat Tuchel auch heftige Kritik einfach weggelächelt. Oder sie komplett ignoriert. Doch der "Medien-Tsunami" dieser Woche und das Schweigen der Vereinsführung hat den Trainer tief getroffen.

Tuchels Aus - Nun gibt es keine Zweifel mehr
Alles deutet daraufhin, dass sich die Wege von Thomas Tuchel und dem BVB in diesem Sommer trennen werden. Foto: Groeger

Da ist nichts mehr zu retten, nichts mehr zu kitten. Wenn innerhalb von sechs Tagen nach dem Interview von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein klärendes Gespräch nicht möglich war, wird es auch künftig keins mit dem Ziel der Streitschlichtung geben. Vertragsverlängerung? Da wäre er doch naiv, wenn er jetzt sagen würde, "klar, was spricht dagegen", so Tuchel.

 
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Die Trennung wird also kommen. Die Frage ist nur, ob beide Seiten die letzten zwei Saisonwochen mit dem wichtigen Pokalfinale am Ende geräuschlos über die Bühne bekommen.

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Kommentare
  • Watzke, Tuchel
    von kunst3 am 22.05.2017 17:56 Uhr

    Da ist mal ein Trainer mal Mensch. Und was macht der Oberboss. Öffentlichen Radau. Ob der sich das bei Klopp getraut hätte.
    Setzt euch an einem Tisch und bereinigt die Sache. Der eine ist fürs Finanzielle da der andere für das Sportliche.

  • Tuchel Aus
    von Emscher2500 am 18.05.2017 14:11 Uhr

    WATZKE IST IN DER PFLICHT. Wenn er Tuchel entläßt oder Tuchel kündigt, HAT WATZKE DIE VOLLE VERANTWORTUNG. Welcher Trainer kommt? WELCHE UND WIEVIELE BVB STARS HABEN DIE NASE VOLL UND KEHREN DEM GRAUENVOLLEN DESASTER DEN RÜCKEN!! Gut, Tuchel geht, ABER WATZKE MUSS GEHEN, er hat die ganze Region in den Dreck gezogen.

  • Unterm Strich zu wenig
    von oerni am 15.05.2017 12:45 Uhr

    Auch wenn man im Pokalfinale steht und in der Liga momentan dritter ist, so kann man mit der Saison nicht zufrieden sein. Man hat zwar 3 gute Spieler verloren, wobei man Gündogan nicht mitzählen braucht, der war eh nur Teilzeitspieler. Auf der anderen Seite hat man einige Topleute dazu bekommen. Die Transferpolitik war ok. Es kommt aber immer darauf an, was man daraus macht. Tuchel hat mit seiner übertriebenen Rotation und den ständigen Systemwechseln sich und die Spieler teilweise überfordert. Der Höhepunkt war das Spiel in Darmstadt. Angekündigt war die stärkste Formation, aber die erfahrenen Leute alle auf der Bank. Und dann nach dem Spiel beleidigt dem Vorstand die Leistung so zu verkaufen, das man sich an solche Spiele gewöhnen muss. Ein sportliches Armutszeugnis als Trainer. 19 Punkte hinter Bayern, wenig überzeugende Spiele in der Rückrunde, auswärts meistens erfolglos. Tuchel hat seine Chance gehabt, er hat sie nicht genutzt.

  • Tuchel ist weg - und Watzke?
    von Meister11-12 am 14.05.2017 15:36 Uhr

    Man kann zu Tuchel stehen, wie man will! Ich war nie überzeugt. Dortmund hat ihn unter Vertrag genommen, alle wollten das so, Zeit genug hatten sie, dann müssen sie auch mit ihm klar kommen (und er mit Dortmund, klar!). Konflikte, Missverständnisse - so etwas muß ein Präsidium intern regeln, weil es insgesamt um das Größere geht, den Verein: sportlich und finanziell! Aber noch größer scheinen hier die Egos und Eitelkeiten zu sein !(Wo steht hier eigentlich Herr Zorc?)
    Das Verhalten von Herrn Watzke in dieser Sache ist indiskutabel, die Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu rechtfertigen. Mir aber scheint nach der gestrigen Leistung: die Saat des Präsidenten geht auf, das war Teil 1! Wer kann schon einen Trainer mit Erfolgen noch plausibel begründet feuern?

  • Eine Lanze für A. Watzke
    von Swordsweeper am 17.05.2017 10:39 Uhr

    Manchmal bin ich überrascht. Man sollte eine ganze Zeit bewerten, und nicht nur ein paar Wochen. Ich habe die meisten Pressekonferenzen gesehen und habe ein ganz gutes Gedächtnis. Tuchel stellt sich dar und redet teilweise über Sachen, die intern bleiben sollten. Watzke muss den Verein insgesamt im Auge behalten. Tuchel gefährdet die Gesamtkommunikation innerhalb des Vereins. Wo gibt es so etwas, dass der Trainer mit dem Chefcoach nicht mehr spricht. Tuchel sprach zu Beginn seiner Tätigkeit von Demut im Verhalten zu anderen, was für ihn scheinbar nicht gilt. Was Watzke vorzuwerfen ist, ist, dass er Heidels Warnungen nicht beachtete. Viele Manager von Vereinen der DFL sind äußerst irritiert, dass ein leitender Angestellter in aller Öffentlichkeit, seinen Vorgesetzten kritisiert mit Aussagen, die so nicht stimmen. Tuchel, ein überragender Trainer, ist meiner Ansicht nach kommunikationsgestört. Es geht ihm immer nur um Tuchel, aber nicht um den Verein. Fragt einfach mal im Mainz nach.

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