Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing
2 Kommentare

"Nicht wahr": Arsenal dementiert Anfrage an BVB-Coach Tuchel

LONDONDer englische Premier-League-Klub FC Arsenal hat eine Anfrage an Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel dementiert. Das sei nicht wahr, teilte ein Sprecher des Fußballklubs dem englischen TV-Sender Sky Sport News mit. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, dass Arsenal den BVB-Coach kontaktiert habe.

Arsenal dementiert Anfrage an BVB-Coach Tuchel
Der FC Arsenal hat Gerüchte um eine Anfrage an BVB-Trainer Thomas Tuchel dementiert. Foto: dpa

Thomas Tuchel, Massimiliano Allegri oder Mister X - im Umfeld des kriselnden FC Arsenal wird munter über mögliche Trainerkandidaten spekuliert, doch Langzeit-Coach Arsène Wenger denkt offenbar gar nicht an einen Abschied. Trotz der sportlichen Misere und der großen Unzufriedenheit bei den Fans will der Franzose laut englischen Medienberichten seine Arbeit bei den Gunners auch nach 21 Jahren fortsetzen. Dahin gehe die Tendenz - ungeachtet des Abschneidens in dieser Saison.

So dementierte Arsenal am Montag, dass es eine Anfrage an Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel gegeben habe. Das sei nicht wahr, teilte ein Sprecher des auf den sechsten Platz abgestürzten Fußballclubs dem englischen TV-Sender Sky Sport News mit und ergänzte mit Blick auf die Zukunft von Wenger: „Es wird eine gemeinsame Entscheidung zur richtigen Zeit in der richtigen Weise geben.“ 

Tuchels Vertrag bis 2018

Tuchel hat bei der Borussia noch einen Kontrakt bis 2018. Über eine Vertragsverlängerung wollen Dortmund und der Trainer aber erst nach der Saison sprechen. Auch wenn es sportlich beim BVB ordentlich läuft, hatte es in der Vergangenheit auch Berichte über ein nicht komplikationsfreies Verhältnis zu Clubchef Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc gegeben.

Wenger, dienstältester Trainer der Premier League, hatte nach dem 1:3 in der Liga bei West Bromwich Albion am Samstag eine baldige Entscheidung angekündigt. „Ich weiß, was ich tun werde. Sie werden es bald wissen. Sehr bald“, sagte der Franzose. An die Qualifikation für die Champions League sei die Entscheidung nicht gekoppelt. „Ich habe sie 20-mal erreicht. Ich nehme eine größere Perspektive. Nicht das letzte Ergebnis entscheidet, was ich machen werde.“

Zwei Lager der Arsenal-Fans

Insbesondere nach den zwei deftigen 1:5-Niederlagen in der Champions League gegen den FC Bayern München hatten zahlreiche Fans den Abschied des 67-Jährigen gefordert. Arsenal droht erstmals unter Wenger die Champions-League-Qualifikation zu verpassen. Die Anhänger sind in zwei Lager gespalten. Vor dem Spiel bei West Brom flog ein Flugzeug mit einem Wenger-kritischen Banner („Kein neuer Vertrag - Wenger raus“) über das Stadion. Während des Spiels kam ein weiteres Flugzeug mit einem Banner und der Aufschrift: „Wir vertrauen Arsène - Respekt“.

Die Clubführung vertraut offenbar dem Coach, dem ein Zwei-Jahres-Vertrag vorliegen soll. Wenger wird seine Entscheidung aber auch davon abhängig machen, welches Team er nächste Saison zur Verfügung haben wird. Und da dreht sich alles um die beiden Stars Mesut Özil und Alexis Sanchez, deren Verträge nur noch 15 Monate laufen und um die es zuletzt viel Wirbel gab.

Irritationen um Özil

So hatte es vor allem um Özil am Wochenende Irritationen gegeben. Am Freitag hatte der Mittelfeldstar noch trainiert, für das Liga-Spiel musste er aber mit muskulären Problemen passen. Trotzdem ist der Weltmeister zur deutschen Nationalmannschaft abgereist und gehört dort dem Kader für das Länderspiel gegen England in Dortmund an. Wenger soll „not amused“ gewesen sein. 

Von dpa

Zur Startseite >

Kommentare
  • es wird dementiert
    von muhny am 20.03.2017 15:30 Uhr

    also ist es wahr. ich würd den tuchel notfalls auch persönlich vorbeibringen, nur damit es nicht an den reisespesen scheiter.

  • Und
    von Mikki am 20.03.2017 14:55 Uhr

    wieder wird alles aufgewärmt - falls es überhaupt zutrifft - bzgl. Tuchel. Gibt es keine anderen Themen. Alles sehr eindimensional.

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

"19:09 - der schwarzgelbe Talk": Roman Weidenfeller ist stolz auf seine BVB-Karriere

Roman Weidenfeller ist stolz auf seine BVB-Karriere

DORTMUNDWenn ein erfahrener Bundesliga-Torhüter, eine Landwirtin, die zudem eine der besten Handball-Torfrauen der Welt ist, und ein Nachwuchs-Trainer mit Angst vor Pferden zusammen auf der Bühne sitzen, sind die Zutaten für eine launige Runde gegeben. So auch am Dienstag bei der 14. Auflage von "19:09 - der schwarzgelbe Talk" im Lensing-Carrée des Medienhauses Lensing. Hier gibt's das Video und die Bilder.

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG