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Panama bejubelt Phantom-Tor: WM-Aus für BVB-Spieler Christian Pulisic und die USA

COUVABVB-Spieler Christian Pulisic hat mit der Fußball-Nationalmannschaft der USA vollkommen überraschend die Teilnahme an der WM 2018 in Russland verpasst. Das letzte Gruppenspiel verlor das Team von Trainer Bruce Arena gegen Trinidad und Tobago mit 1:2 (0:2). Stattdessen durfte Panama jubeln - dank eines Phantomtreffers.

WM-Aus für BVB-Spieler Christian Pulisic und die USA
WM-Ticket verpasst: Christian Pulisic (l.). Foto: dpa

Zum ersten Mal seit 1986 wird damit ein Turnier ohne die USA, denen auch ein Pulisic-Treffer nicht half, stattfinden. Dabei hätte den US-Fußballern ein einziger Punkt beim abgeschlagenen Tabellenletzten gereicht, um sich direkt für Russland zu qualifizieren.

Unübersichtliche Situation

Stattdessen durften am Dienstagabend (Ortszeit) andere jubeln: Panama drehte gegen das bereits qualifizierte Team aus Costa Rica einen 0:1-Pausenrückstand und löste mit dem 2:1-Erfolg erstmals in seiner Geschichte das WM-Ticket. Gabriel Torres (53.) und vor Roman Torres (88.) dürften mit ihren Treffern in dem Herzschlagfinale zu Volkshelden in Panama geworden sein.
 


Großes Glück für Panama: Der Ausgleich durch Torres wird als Phantom-Tor in die Geschichte eingehen. Nach einer unübersichtlichen Situation im Fünfmeterraum landete der Ball eigentlich im Seitenaus - der Schiedsrichter entschied aber auf Tor.

Arena vor dem Aus

Für die USA, bei denen Ex-Coach Jürgen Klinsmann selbst für ein knappes Achtelfinal-Aus bei der WM 2014 in der Kritik stand, dürfte damit ein neues Kapitel im Fußball beginnen. Nach einem schwachen Auftakt in die nun beendete Qualifikation hatte sich der Verband im vergangenen November vom ehemaligen Bundestrainer Klinsmann getrennt und wollte mit der Rückholaktion von Arena einen neuen Impuls setzen.

Der 65-Jährige, der die USA bereits zur WM 2002 und 2006 führte, ließ eine klare Spielidee allerdings bis zuletzt vermissen und muss nun hauptverantwortlich für das sportliche Desaster geradestehen. Es ist kaum vorstellbar, dass der Coach nach dem verpassten Russland-Ticket im Amt bleiben kann.

Von dpa

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