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Poker um Dembele: BVB und Barca liegen finanziell weit auseinander

DORTMUNDDer BVB startet mit dem Pokalspiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen am Samstag (15.30 Uhr) in die Saison 17/18 - das beherrschende Thema bleibt aber die Personalie Ousmane Dembele. Der 20-Jährige will sich zum FC Barcelona streiken. Nach Informationen dieser Redaktion liegen beide Parteien finanziell allerdings weit auseinander.

BVB und Barca liegen finanziell weit auseinander
Beim BVB dreht sich alles um die Personalie Ousmane Dembele. Foto: Groeger

Neuer Tag, neuer Wirbel um Ousmane Dembele. Am Donnerstagnachmittag verkündet der BVB die Suspendierung des Spielers. Heute sickert durch, dass der 20-Jährige für seine "freien Tage" tief in die Tasche greifen muss. Die "Bild" berichtet von einer Geldstrafe im unteren sechsstelligen Bereich.

Verbessertes Angebot?

Nach dem Pokalspiel wird Dembele zu Beginn der kommenden Woche zurück auf dem Trainingsplatz erwartet. Ob er dort wirklich auftauchen wird, ist Stand heute völlig offen. Es ist wahrscheinlich, dass der FC Barcelona sein Angebot für den Franzosen weiter nachbessern wird. Nach Informationen dieser Redaktion liegen beide Parteien allerdings noch ein gutes Stück auseinander. Auch ein angeblich verbessertes Angebot lag dem BVB bis Freitagmittag nicht vor.

 
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Vielleicht verändert sich dieser Umstand jedoch durch die Tatsache, dass der FC Liverpool den ebenfalls von Barcelona umworbenen Brasilianer Philippe Coutinho erneut und mit Nachdruck für unverkäuflich erklärt hat. Der Klub werde keine Angebote für Coutinho prüfen und der Spieler werde "noch ein Mitglied des FC Liverpool sein, wenn das Transferfenster schließt", teilten die "Reds" via Pressemitteilung mit.

Liverpool erklärt Coutinho für unverkäuflich

Damit scheint die vermeintliche Wunschlösung der Katalanen endgültig vom Markt zu sein - und Dembele dürfte noch stärker in den Fokus der Spanier rücken, um die Lücke zu schließen, die Superstar Neymar nach seinem Wechsel zu Paris Saint-Germain in der Barca-Offensive hinterlassen hat.

Der BVB hatte bereits am Donnerstagnachmittag eine Strafe gegen den umworbenen Offensivspieler ausgesprochen. "Ousmane Dembele hat heute unentschuldigt beim BVB-Training gefehlt und sich offenbar bewusst zu diesem Schritt entschieden. Dieses Fehlverhalten werden wir selbstverständlich sanktionieren. Obendrein haben wir den Spieler, der sich gegenwärtig entgegen anderslautender Berichte in Dortmund aufhält, in Absprache mit dem Trainer zunächst bis nach dem Pokalspiel am Wochenende vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert", sagte Sportdirektor Michael Zorc.

Ähnliches Verhalten wie im Jahr 2015

Die Heftigkeit des Abwanderungswillens trifft den BVB unvorbereitet. Es habe nichts auf ein solches Verhalten des Spielers hingedeutet, sagte Peter Bosz auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Ich habe noch mit ihm gesprochen, was er am Dienstag gemacht hat, und er hat mir gesagt, dass er in Paris bei seinen Freunden war."

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Dembeles Verhaltensmuster erinnert ein an seine Zeit bei Stade Rennes. Genauer an das Jahr 2015. Damals bemüht sich Red Bull Salzburg intensiv um Dembele, doch Rennes schob dem Wechsel einen Riegel vor. Mikael Silvestre, der Sportdirektor des französischen Klubs, erzählt der "L‘Equipe" später, der zu dieser Zeit 18 Jahre alte Dembele habe daraufhin nicht mehr trainieren wollen. Und weiter: "Am 31. August schickte er eine SMS: Ich gehe in den Senegal. Ich bin mit dem Fußball fertig, ihr kotzt mich an."

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