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Der Formcheck: Im Schalker Angriff noch viel Luft nach oben

GELSENKIRCHENNach dem freien Montag beginnt nun für die Schalker Spieler mit zwei Einheiten die letzte Trainingswoche vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Dynamo Berlin (Montag, 18.30 Uhr/Sky). Wie ist die Vorbereitungsphase unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco gelaufen? Der Formcheck für die einzelnen Mannschaftsteile.

Im Schalker Angriff noch viel Luft nach oben
Ab jetzt wird es ernst: Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu, am kommenden Montag steht das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Foto: imago

Tor: Im Schalker Tor wird sich an der Hierarchie nichts ändern, Ralf Fährmann ist die unumstrittene Nummer eins. Der junge Alexander Nübel muss dahinter geduldig weiterhin auf seine Chance warten. Der vor einigen Tagen verpflichtete Michael Langer ist laut Manager Christian Heidel jederzeit in der Lage einzuspringen, wenn Not am Mann ist.


 

Abwehr: Die von Tedesco in den Vorbereitungsspielen favorisierte Dreierkette klappte recht ordentlich. Nur beim 3:2-Erfolg gegen Besiktas Istanbul gab es mehr als einen Gegentreffer. Dass keines der sieben Testspiele verloren ging, stärkt das Selbstvertrauen, sollte allerdings auch nicht überbewertet werden. Tedesco nutzte die Zeit für Experimente und funktionierte Benjamin Stambouli vom defensiven Mittelfeldspieler zum soliden Abwehrspieler um. In dieser Rolle scheint der Franzose weitaus besser klar zu kommen.


 

Mittelfeld: Hier ruhen die größten Hoffnungen auf Leon Goretzka. Der Nationalspieler soll noch mehr als in der Vergangenheit Dreh- und Angelpunkt des Schalker Spiels werden. Mit seiner Schnelligkeit soll das Umschaltspiel zu einer wichtigen Schalker Waffe werden. Das gelang jedoch in der Vorbereitung bisher nur in Ansätzen. Im Test gegen Eibar war überdies deutlich zu sehen, dass die Schalker Mannschaft selbst in Schwierigkeiten kommt, wenn sie früh attackiert wird.

Mit Weston McKennie spielte sich wieder einmal ein Mitglied der Knappenschmiede in den Vordergrund. Der US-Boy scheint das Potenzial zu haben, schnell in der Bundesliga Fuß zu fassen. „Es ist beeindruckend, wie Weston in unserem Profikader auftritt“, lobte S04-Manager Christian Heidel den 18-Jährigen.


 

Angriff: In diesem Mannschaftsteil hat Schalke noch die meiste Luft nach oben. Nur drei Tore gelangen in den letzten drei Testpartien. Die Torflaute hängt auch damit zusammen, dass Breel Embolo nach seiner langen Verletzungspause noch Zeit benötigt, um an seine frühere Leistungsfähigkeit anzuknüpfen, und Franco Di Santo auch zu Beginn seines dritten Schalke-Jahres den Flop-Status einfach nicht ablegen kann. Dass die Youngster Felix Platte und Donis Avdijaj sich neue Vereine suchen können, schränkt die personellen Alternativen von Tedesco weiter ein. Bernard Tekpetey soll an den österreichischen Klub SCR Altach ausgeliehen werden.

Deshalb hoffen die Schalker Anhänger, dass wenigstens Guido Burgstaller seinen Torriecher behält. Der österreichische Nationalspieler war mit neun Treffern in der Rückrunde mit Abstand Schalkes erfolgreichster Torschütze.

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Kommentare
  • Im Schalker Angriff noch viel Luft nach oben!!
    von krjt am 08.08.2017 14:45 Uhr

    Wenn das so ist, dann verstehe ich nicht, wie man einen Angreifer nach dem anderen ausleihen oder verkaufen will. Und noch eins: Verkauft mir blos nicht den Uchida!! Im Pokal wäre der eine tolle Alternative und gut zu testen!! Viele Grüße!

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