Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

1:2-Niederlage gegen Heidenheim: Bittere Heimpleite für stark spielende Bochumer

BOCHUMObwohl Fußball-Zweitligist VfL Bochum im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung zeigte, stand am Ende eine 1:2 (1:1)-Niederlage zu Buche. Freuen konnte sich dagegen Gäste-Trainer Frank Schmidt, dessen zehnjähriges Dienstjubiläum auf der Heidenheimer Bank mit einem Dreier gekrönt wurde.

Bittere Heimpleite für stark spielende Bochumer
Robbie Kruse erzielte die Bochumer Führung. Am Ende blieben aber keine Punkte im Ruhrstadion. Foto: dpa

„Ich möchte mich dafür bei meiner Mannschaft bedanken“, sagte Schmidt und attestierte: „Das war heute harte Arbeit.“ Die lieferten auch der Gastgeber ab, die fußballerisch überzeugten, aber im Abschluss mal Pech hatten, mal zu lang zögerten oder zu kompliziert agierten.

13 Bilder
2. Bundesliga, 6. Spieltag: VfL Bochum - 1. FC Heidenheim 1:2 (1:1)

VfL-Coach Ismail Atalan hatte die Anfangsformation gegenüber der Vorwoche auf einer Position verändert. Für Alexander Merkel stand Johannes Wurtz in der Startelf. Die legte flott und machte in der 13. Minute das 1:0. Der überragende Kevin Stöger riss mit einem Traumpass aus dem Mittelkreis auf Robbie Kruse die rechte Heidenheimer Abwehrseite auf, vor Keeper Kevin Müller lochte Kruse souverän ein.

180 Sekunden in Front

Doch die Führung hatte nur 180 Sekunden Bestand. Nach einer bereits abgewehrten Ecke landete der zweite Ball bei Robert Glatzel, der aus sieben Metern vollendete. „Der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, ist dass wir nicht länger das 1:0 gehalten haben“, haderte Atalan.

Beide Teams boten den 13.266 Zuschauern auch weiterhin ein munteres Spiel. Bochum kombinierte sich immer wieder mit gepflegten Flachpässen schnell durch die Gäste-Hälfte. Mehrfach klappte das, wie in der 20. Minute, doch Lukas Hinterseer verzog.

Dornebusch im Glück

Eine Minute später hatte der VfL auch Glück, als Schlussmann Felix Dornebusch bei einem Flatterball von Nikola Dovedan nicht gut aussah, das Leder an die Latte klatschte. Seinen Wackler machte Dornebusch in der 34. Minute vergessen, als er bei einem Konter der Schwaben gegen Marc Schnatterer einen Rückstand verhinderte, ehe auf der anderen Seite dann wieder Hinterseer scheiterte (40.).

Nach dem Seitenwechsel agierte Bochum mit noch mehr Tempo und Druck. Heidenheim kam minutenlang nicht aus der eigenen Abwehr. „Es war in der zweiten Halbzeit eine Belagerung des gegnerischen Tores“, brachte es Atalan auf den Punkt. In der 58. Minute ließ Stöger mit einem Fernschuss den FCH-Pfosten erzittern.

"Sehr bitter und tut weh"

In der 74. Minute allerdings stellte Mathias Wittek - ebenfalls nach einer Ecke - mit dem Treffer zum 1:2 den Spielverlauf der zweiten Halbzeit auf den Kopf. Bochum hielt bis in die fünfminütige Nachspielzeit seine spielerische Linie, doch auch dem eingewechselten Dimitrios Diamantakos klebte das Abschlusspech an den Füßen (88. und 90.+4). „Die Niederlage ist sehr bitter und tut sehr weh“, gestand Kevin Stöger ein und merkte an: „Nach einem solchen Spiel muss man als Sieger vom Platz gehen.“

TEAM & TORE
VfL: Dornebusch – Celozzi, Hoogland, Bastians, Soares – Sam (73. Gyamerah), Losilla (78. Saglam), Stöger, Kruse – Hinterseer, Wurtz (64. Diamantakos)
Tore: 1:0 (13.) Kruse, 1:1 (16.) Glatzel, 1:2 (74.) Wittek

 

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Aufsichtsratsvorsitzender äußert sich: Villis: "Wir müssen alle an einem Strang ziehen"

Villis: "Wir müssen alle an einem Strang ziehen"

BochumEigentlich sollte sich der Verein über die gelungene Ausgliederung freuen, doch beim VfL Bochum stehen andere Themen im Vordergrund. Der Streit zwischen Sportvorstand Christian Hochstätter und Kapitän Felix Bastians ist das vordergründige Thema beim Fußball-Zweitligisten. Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Villis fordert nun, den Fokus auf das wichtige Spiel gegen Sandhausen am Samstag zu richten.

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG