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2:1 gegen Würzburg: Später Doppelschlag lässt VfL Bochum aufatmen

BOCHUMFußball-Zweitligist VfL Bochum hat dank eines 2:1 (0:1)-Heimsiegs gegen die Würzburger Kickers seine sportliche Talfahrt gestoppt. Ein später Doppelschlag durch die jeweils eingewechselten Tom Weilandt (84.) und Dominik Wydra (87.) sorgte für große Erleichterung an der Castroper Straße.


"Angesichts der allgemeinen Situation, in der sich der Verein befindet, war das ein ganz wichtiger Sieg", konstatierte Wydra, der sich aus 20 Metern ein Herz gefasst hatte und den Ball mit prächtiger Schusstechnik flach ins Eck drosch. Zwar steht der VfL nach wie vor auf Platz 13, hat sich mit dem ersten Dreier nach zuvor vier sieglosen Partien aber Luft im unteren Tabellendrittel verschafft.

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2. Bundesliga, 21. Spieltag: VfL Bochum - Würzburger Kickers 2:1 (0:1)

Lange freilich hatten die Gäste die besseren Karten, die in der 26. Minute durch ein Eigentor von Tim Hooland in Führung gegangen waren. Im zweiten Durchgang verpasste es Würzburg aber, bei großen Chancen von Emanuel Taffertshofer (48) und Marco Königs (68.), für die Vorentscheidung zu sorgen. "Diese Szenen waren Knackpunkte", sagte Kickers-Coach Bernd Hollerbach.

Auf Dreierkette umgestellt

Bochum wurde im zweiten Durchgang mit zunehmender Dauer immer präsenter. Schon zur Pause hatte VfL-Coach Gertjan Verbeek zwei Wechsel vorgenommen sowie auf eine Dreierkette umgestellt und mit noch offensiverer Spielweise den Druck erhöht. "Und ich habe den Spielern gesagt, dass wir punkten müssen", verriet Verbeek etwas von seiner Kabinenansprache.

Ab der 70. Minute geriet Würzburg beim Bochumer Schlussspurt zusehends ins Schwimmen. Völlig freistehend traf Nils Quaschner das Leder nicht voll (74.), Peniel Mlapa 60 Sekunden später den Pfosten - dann ließen Weilandt und Wydra die unermüdlich unterstützenden Fans jubeln. "Dieses "rfolgserlebnis tat richtig gut“, brachte Mittelfeldspieler Anthony Losilla die kollektive Erleichterung auf den Punkt.

"Mein Kompliment gilt der Mannschaft"

Der Sieg dürfte den Akteuren nicht nur Selbstvertrauen gegeben, sondern auch den öffentlichen Druck von Trainer Verbeek genommen haben. "Die Umstellung auf Dreierkette war gut", lobte Innenverteidiger Felix Bastians.
 


Durch die späten Tore hatte der VfL diesmal auch das Glück auf seiner Seite, doch "das hatten wir verdient und uns erarbeitet", bilanzierte Verbeek. Er selbst gab sich bescheiden und lobte seine Elf: "Als Trainer wird es von mir erwartet, dass ich Entscheidungen treffe. Mein Kompliment gilt der Mannschaft. Sie hat alles für den Sieg getan.“

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