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In der Jahrhunderthalle: Bosse in Bochum: Singen aus voller Seele

BOCHUMDie Stimmung war perfekt, als Bosse und seine Band am Samstagabend in der Bochumer Jahrhunderthalle vor 3000 Fans auftraten. Mit voller Inbrunst wurde mitgesungen. Und eine Anekdote direkt aus Bochum gab es noch obendrauf.

Bosse in Bochum: Singen aus voller Seele
Sänger und Songwriter Axel Bosse bei seinem Auftritt in der Jahrhunderthalle Bochum. Foto: Michael Printz

Dass der letzte Abend seiner Tour ein ganz besonderer würde, hatte Aki Bosse schon geahnt. Spätestens als seine Tourmanagerin, die Bochumerin Mascha, ihm steckte: "Bochum an einem Samstagabend - das killt dich." Und so war es auch. Schon beim Support Faysen, der einen super emotionalen Auftritt zwischen HipHop und Songwriting hinlegte, kochte die Jahrhunderthalle.

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So war das Konzert von Bosse in der Jahrhunderthalle

Als Bosse um Punkt 21 Uhr die Bühne betrat, war es um die rund 3000 Fans endgültig geschehen. "Außerhalb der Zeit", "Nachttischlampe", "Am alten Strand", "Istanbul" - egal ob Ballade oder Rocksong, egal aus welcher Werkperiode, alle Stücke sangen sie aus voller Seele mit.

Ein sympathischer Typ

Ähnlich wie Thees Uhlmann ist Bosse nicht in erster Linie ein guter Sänger, sondern ein sympathischer Typ mit einer brillanten Band im Rücken. Er springt von Beginn an wie ein Flummi über die Bühne und gibt sich in Zwischenansagen liebenswert vercheckt und selbstironisch.

Gestern habe er das Bochumer Bratwursthaus besucht, erzählt er, und zwei junge Frauen direkt neben ihm unterhielten sich: "Ich gehe morgen zu diesem Bosse, hab ne Karte geschenkt bekommen." Die Freundin erwidert: "Echt, zu DEM gehst du? Da bleibt die Halle doch bestimmt leer und die verschenken in letzter Minute Karten und er kriegt wieder Ego-Probleme." Bosse und Band haben sich nicht zu erkennen gegeben, sich nur innerlich ins Fäustchen gelacht. Und nach Ego-Problemen sah dieser Tour-Abschluss nun wirklich nicht aus.

 

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