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Hubschraubereinsatz: Castrop-Rauxel: Möbelstück kippte auf Kind (3)

HabinghorstWarum landete in der Dämmerung am Dienstagabend ein Hubschrauber auf dem Marktplatz in Habinghorst? Was war das für ein Hubschrauber? Die Polizei meldete von sich aus nichts, die Rettungswache auch nicht. Wir haben nachgehört.

Castrop-Rauxel: Möbelstück kippte auf Kind (3)
Ein Rettungshubschrauber landete am Dienstagabend auf dem Marktplatz in Habinghorst. Symbol-Foto: Bernd Paulitschke

Sowohl Polizei als auch Rettungsdienst, Feuerwehr und Notarzt waren bei dem Einsatz am Dienstagabend im Herzen Habinghorsts beteiligt. Ein dreijähriges Kind, so Michael Brudek vom Medienteam der Feuerwehr am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion, habe sich in der Wohnung schwer verletzt. Ein Möbelstück sei auf das Kind gekippt.

Ein zu Hilfe gerufener Notarzt leistete die Soforthilfe am Einsatzort und wollte eine Weiterversorgung in der Chirurgie fürs Kind. Da die nächstgelegene Klinik für solche Kinder-Notfälle in Herne geschlossen gewesen sei, so Brudek gegenüber unserer Redaktion, habe man darum für eine weiter entfernte Klinik einen sogenannten Intensivhubschrauber angefordert.

Keine Lebensgefahr

Für diesen sperrten Polizei und Feuerwehr den Marktplatz ab. Der nachtflugtaugliche Helikopter der Johanniter-Unfallhilfe landete und brachte das Kind anschließend ins Krankenhaus. Über den ersten und auch den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes gab es keine Auskunft – nur so viel: Lebensgefahr habe zu keiner Zeit bestanden.

Hubschraubereinsatz erfordert Polizei
Die Polizei wird bei solchen Landemanövern stets zur Absperrung hinzugezogen, hieß es aus der Pressestelle in Recklinghausen. Gleiches gelte für die Feuerwehr, so Brudek: Bei jedem Hubschraubereinsatz sei gesetzlich vorgeschrieben, das ein Löschzug vor Ort sei – bei Starts und Landungen, selbst an Krankenhäusern.  

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