Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

Wilde Verfolgungsjagd: Illegales Wall-Rennen endet vor Ampelmast

DORTMUNDZwei Autofahrer haben sich am späten Dienstagabend ein Rennen auf dem Wall geliefert. Zivilfahnder der Polizei nahmen die Verfolgung auf. Während ein Autofahrer anhielt, trat die andere Renn-Teilnehmerin aufs Gaspedal. Es folgte eine schier wahnsinnige Verfolgungsjagd, die schließlich vor einer Ampel endete.

Illegales Wall-Rennen endet vor Ampelmast
Die Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für die Fahrerin des blauen Opel Corsa an einem Ampelmast. Die Fahrerin verletzte sich leicht. Foto: Oskar Schlechter

Wie die Polizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung schreibt, begann das Rennen am Dienstag um kurz vor Mitternacht auf dem Wallring. Die zivil gekleideten Beamten fuhren gegen 23.30 Uhr auf dem Schwanenwall in Richtung Norden.

Plötzlich schossen links und rechts zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit vorbei. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. An der Kreuzung Schwanenwall/Bornstraße kam ein Verkehrsteilnehmer schließlich zur Vernunft und bremste seinen Wagen ab.

Mit Vollgas durch die City

Das andere Auto, ein blauer Opel, beschleunigte hingegen und raste bei Rotlicht über die Kreuzung. Nur mit großer Mühe blieben die Polizisten an dem flüchtenden Auto dran. Die Verfolgungsfahrt führte über den nördlichen Wallring, ehe der PKW in die Rheinische Straße einbog. Über die Ritterstraße und Brinkhoffstraße kehrte der Opel wieder auf den Königswall zurück. Mit hoher Geschwindigkeit ging es weiter in Richtung Osten. 

An der Kreuzung Burgwall/Bornstraße nahm die rasante Fahrt ein Ende. Die Linkskurve in Richtung Bornstraße war die letzte für den flüchtenden Pkw. Der Opel prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Ampelmast. Durch die Kollision knickte der Ampelmast ein, das Auto hat einen Totalschaden.

22-Jährige verletzte sich leicht

Die Fahrerin, eine 22-jährige Dortmunderin, verletzte sich leicht. Ihr 23-jähriger Beifahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Bei der Verfolgungsfahrt missachtete die Frau über ein Dutzend rote Ampeln. Dabei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen. So konnten mindestens drei umsichtige Autofahrer eine Kollision durch Vollbremsungen verhindern.

Die Begründung der 22-Jährigen für ihre rücksichtslose Flucht schießt laut Polizei den Vogel ab: Sie habe Angst gehabt, bei einer Kontrolle wegen des illegalen Straßenrennens ihren Führerschein zu verlieren. Die Mühe hätte sie sich sparen können - der Lappen ist weg. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro.

Der Halter des andere an dem Rennen beteiligten Wagens, ein Seat, wurde mittlerweile von der Polizei ermittelt. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. 

Zur Startseite >

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG