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Highland-Games: So hart trainieren die "Lairds of Tremonia"

DORTMUNDDer Clan "Lairds of Tremonia" trainierte am Samstag für die Highland-Games, die am 26. August in Hamm stattfinden. Wir haben die Truppe besucht und zeigen viele Bilder der Trainingseinheit.

So hart trainieren die "Lairds of Tremonia"
Die "Lairds of Tremonia" trainieren unter anderem das Steinkugeltragen für die Highland-Games in Hamm. Foto: Oliver Schaper

Die Augen seiner Clanmitglieder sind alle gespannt auf Marco Fischer und den Holzpflock in seinen Armen gerichtet. Mit einem Anlaufschritt nach vorne wuchtet er den Pflock mit aller Kraft in die Luft. Der Holzpflock dreht sich in der Luft und landet dumpf auf dem feuchten Feldboden. Damit ist die Kategorie Baumstammüberschlag geschafft.  

Erschwert durch zwei Baumstämme

Alle Clanmitglieder sind voll bei der Sache: Mit wehendem Schottenrock rennt Benny Larfeld über den Acker, der ihnen von Landwirt Folle an der Kurler Straße für das Training zur Verfügung gestellt worden ist. Larfelds Sprint wird durch zwei Baumstämme erschwert, die er an zwei Seilen hinter sich herzieht. Baumstammziehen heißt diese Disziplin.

Daneben sticht Marcel Lupp mit einer Mistgabel in einen Strohsack, holt aus und lässt den Sack so über das hinter ihm aufgestellte vier Meter hohe Tor fliegen. Neben dem Strohsackhochwurf tritt der Clan bei dem Amateur-Turnier in Hamm in Kategorien wie Steinkugeltragen, Hufeisenwerfen, Fassrollen und Huckepack-Staffellauf gegen rund 40 andere Clans an.

15 Bilder
Hier trainieren die "Lairds of Tremonia"

2016 haben Kai Blakemore und sechs Kameraden den Clan gegründet. Der Besuch der Highland-Games in Karmen im letzten Jahr hatte Kai Blakemores Begeisterung für den schottischen Traditionssport geweckt. „Erst war es nur eine Schnapsidee, doch dann wurde wirklich etwas daraus“, sagt Blakemore und lacht. Derzeit versuchen sie, sich in einen bestehenden Sportverein in Dortmund einzugliedern.

Letzte Spiele im April

„Leider haben wir bisher nur eine Rückmeldung bekommen“, sagt Blakemore. Tatsächlich findet die Sportart in Deutschland immer mehr Zulauf. In vielen Städten werden regelmäßig Highland-Games veranstaltet. In Dortmund fanden die letzten Spiele im April dieses Jahres statt. Der Deutsche Highland Games/Verband will die Highland-Games in eine vollwertige Sportart im Deutschen Olympischen Sportbund überführen.

Trotz aller Professionalität darf der Spaß nicht zu kurz kommen, meint Sebastian Porrmann: „Das Gesellige steht immer im Vordergrund. Es ist einfach ein schönes Miteinander, auch bei den Turnieren.“

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