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Westfalenpark Dortmund: Das müssen Sie über das Lichterfest wissen

DORTMUNDDas Lichterfest im Westfalenpark zählt in Dortmund zu den schönsten Festen des Jahres. Am Samstag steigt die 59. Auflage. Feuerwerk, Programm, Eintrittspreise - hier gibt's die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Das müssen Sie über das Lichterfest wissen
Das Lichterfest im Westfalenpark. Foto: Stephan Schütze

Sicherheit und Einlass

  • An allen Eingängen gibt es Personen- und Taschenkontrollen. Je weniger Gepäck Besucher dabei hätten, desto schneller ginge der Einlass.
  • Alkoholische Getränke, Glasbehälter und -flaschen sind nicht erlaubt und werden den Besuchern von Ordnern am Eingang abgenommen. Eine Rückgabe ist nicht möglich.
  • Der Bereich rund um die Feuerwerkszone wird aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Das gilt für den Bereich um den Buschmühlenteich im Park, aber auch für den Radweg entlang der Emscher und Phoenix-West außerhalb des Westfalenparks . Absperrungen und Ausschilderungen weisen auf den Sicherheitsbereich hin.
  • Besucher werden gebeten, möglichst früh anzureisen. Auch so könnten Wartezeiten vermieden werden. Der Park öffnet um 15 Uhr, das Lichterfest beginnt um 18 Uhr.
  • Es gibt zwei zusätzliche Eingänge, die ebenfalls genutzt werden können: am Café Durchblick und der Florianhalle, beide liegen in der Florianstraße. Diese bieten sich vor allem für all jene an, die mit der U-Bahn an der Station Westfalenpark ankommen. Insgesamt stehen neun Eingänge mit 18 Kassenhäusern zur Verfügung.
  • Wartezeiten minimieren können Besucher auch, indem sie Karten schon im Vorverkauf kaufen. Diese sind an den Eingängen Florianstraße und Ruhrallee erhältlich und im Service-Center der Ruhr Nachrichten, Silberstraße 21.
  • Für Fragen und aktuelle Informationen gibt es eine Hotline: (0231) 50 26 100. Sie ist am Veranstaltungstag von 14 bis 22 Uhr besetzt.

An- und Abreise

  • Der Westfalenpark ist gut angebunden, so dass sich eine Anreise mit der Bahn anbietet. DSW21 setzt zusätzliche Bahnen auf den Stadtbahnlinien rund um den Park ein.
  • DSW21 weist daraufhin, dass Besucher vor allem bei der Abreise etwas Geduld mitbringen und Wartezeiten einkalkulieren sollten. Denn wenn das Feuerwerk zu Ende ist, strömen erfahrungsgemäß die meisten Besucher aus dem Park.
  • Die Linien U41, U42, U43, U44, U45, U46, U47, und U49 fahren am Samstag ab etwa 20 Uhr im 15-Minuten-Takt bis 1 Uhr nachts. Zusätzliche Wagen sind auf den Linien U45/U46 und U49 unterwegs. Zwischen Westfalenpark und Hauptbahnhof und Westfalenpark, Westfalenhallen und Reinoldikirche fahren die Bahnen bis 2 Uhr. Auch Richtung Aplerbeck mit der U47 verkehren mehr Bahnen als sonst.
  • Der Zugang an den Haltestellen Westfalenpark, Markgrafenstraße und Märkische Straße wird nach Ende des Festes durch Service-Mitarbeiter so reguliert, dass nicht mehr Fahrgäste auf den Bahnsteig gelangen, als die einfahrenden Bahnen befördern können, teilt DSW21 mit. Rolltreppen werden im Falle einer Überlastung abgeschaltet.
  • Die Eintrittskarten zum Lichterfest enthalten nicht die An- und Abreise mit der U-Bahn. Tickets dafür müssen also gekauft werden.

Lichter und Feuerwerk

Davon gibt es gleich drei. Die zwei Pyro-Percussion-Shows, die um 20.45 Uhr und 21.45 Uhr auf der Wiese zwischen Sonnensegel und Florianturm beginnen. Die Musik liefert die Band Green Beats, die Shows dauern fünf bis zehn Minuten. Das Höhenfeuerwerk startet gegen 22.30 Uhr und wird von der Tribüne an der Buschmühle, der Seebühne und der Heide hinter der Bühne gezündet. Dieser Bereich ist daher für Besucher gesperrt.

Auch dieses Jahr wird das Feuerwerk synchron zu einem Musikschnitt aus Filmsongs den Himmel erleuchten. „Es wird schlagartige Stimmungswechsel für unterschiedliche Emotionen geben“, sagt Lukas Ronig von der Firma FOG Fireworks, die Feuerwerke organisiert.

30.000 Kerzenbecher werden die Gärtner im Park aufstellen und damit viele Motive auf die Wiesen bringen. „Besucher können helfen, die Kerzen in den Bechern anzuzünden“, sagt Sabine Müller, stellvertretende Leiterin des Westfalenparks – am besten gegen 21 Uhr.

Nach dem Lichterfest würden die Kunststoffbecher gereinigt und wieder verwendet, sagt Müller. Auch in den Bäumen und an den Wegen wird es bunt: Dafür sorgen hunderte Laternen und Lampions.

Programm

Auf der Festwiese spielen ab 19 Uhr die Bluesanovas aus Münster eine Art Retroblues – „vermeintlich alte Musik gepaart mit jungen Einflüssen“, sagt Nico Dreier von der Band: Partymusik gibt es ab 21 Uhr von den Billy Boiz. Am Iristeich wird es mit Klaviermusik von Sven Wildoer romantisch, und an den Wiesen am Turm liefert die Gruppe „Cadute dalle Nuvole“ aus Italien Luftakrobatik. Comedy gibt es an der Wiese Buschmühle von den Niederländern „Oddlings“.

Wetter

Wie sollen wir es sagen? Sommer geht anders. Am Abend ist mit Regen zu rechnen, die Temperaturen bleiben unter der 20-Grad-Marke. Regenschirm und Regencape sind also definitiv nicht die schlechteste Wahl. >> Der Wetterbericht

Eintritt

Wer das Feuerwerk inklusive Musikprogramm und Lichtinstallationen im Park genießen möchte, muss in diesem Jahr allerdings mehr Eintritt zahlen als noch im vergangenen Jahr. Höhere Kosten bei den Sicherheitsmaßnahmen seien die Gründe, sagte Stadtsprecherin Anke Widow am Mittwoch auf Anfrage. 12,50 Euro kostet die Eintrittskarte für Erwachsene, 2016 lag der Preis bei 10 Euro. Auch die Familientickets sind teurer geworden. 2016 hat ein Erwachsener mit bis zu vier minderjährigen Kindern 20 Euro gezahlt, dieses Jahr sind es 25 Euro. Zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kindern zahlen dieses Jahr beim Lichterfest 37,50, 2016 lag dieser Preis noch bei 30 Euro. An den Kassen Ruhrallee, Buschmühle und Florianstraße können ab 9 Uhr Tickets gekauft werden. Karten sind auch im Vorverkauf im Service Center der Ruhr Nachrichten, Silberstraße 21, erhältlich. Kinder unter Sechs und Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt.

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