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Kreuzviertel und Klinikviertel: Fünf Brände in einer Nacht - Polizei sucht Feuerteufel

DORTMUNDGleich fünfmal brannte es in der Nacht zu Samstag im Dortmunder Kreuz- und Klinikviertel. Die Polizei geht von einem Feuerteufel aus und bittet um Hinweise. Die Ermittler prüfen zudem einen Verdacht.

Fünf Brände in einer Nacht - Polizei sucht Feuerteufel
Auch im Klinikviertel brannte es am Samstag. Archivfoto: Oskar Neubauer

Wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, brannte es in der Nacht zu Samstag (10. Dezember) gleich fünfmal im Dortmunder Kreuz- und Klinikviertel. Binnen kürzester Zeit, etwa zwischen 1 und 1.30 Uhr, meldeten Zeugen der Polizei mehrere kleine Brände.

  • So brannte in der Schillingstraße eine auf dem Gehweg abgestellte Fahrrad-Rikscha. Die Feuerwehr musste löschen.
  • In der Liebigstraße griff ein Zeuge geistesgegenwärtig ein, als er auf einem Fenstersims mehrere Bücher entdeckte, neben denen jemand offenbar einen Grillanzünder in Brand gesetzt hatte. Der Zeuge konnte den Anzünder entfernen und austreten.
  • Ebenso schnell reagierten weitere Zeugen, die mit einem Eimer Wasser ein Fahrrad löschten. Auf der Redtenbacher Straße hatten sie auf diesem ebenfalls einen Brandbeschleuniger erkannt.
  • Einen weiteren Vorfall meldeten Bewohner aus der Poppelsdorfer Straße. Dort hatte ein Unbekannter vermutlich einen brennenden Grillanzünder durch einen Briefkastenschlitz geworfen. Im Postkasten waren daraufhin Zeitungen in Brand geraten. Auch hier löschten die Anwohner rechtzeitig.
  • Auf der Hüttemannstraße im Bereich der Kreuzung mit der Detmarstraße schließlich löschte die Feuerwehr einen Pappkarton mit Altpapier und Altglas, der brennend auf dem Gehweg stand. Diesen hatten Passanten entdeckt.

Ob auch ein Brand an einer Weihnachtsmarkthütte im Propsteihof dieser Serie zuzuordnen ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt ca. 2000 Euro. Zeugen, die im Bereich der Tatorte verdächtige Beobachtungen gemacht haben, können sich bei der Polizei unter (0231) 1327441 melden.

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