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Messerstiche vor Kiosk: Not-Operation rettet Dortmunder das Leben

DORTMUNDBei einem Streit an einem Kiosk an der Kreuzstraße am Donnerstag ist ein Streit eskaliert. Bei der Auseinandersetzung am Tremoniapark wurden zwei Dortmunder durch Messerstiche verletzt, einer schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Eine Mordkommission ermittelt. Mittlerweile gibt es erste Erkenntnisse.

Not-Operation rettet Dortmunder das Leben
Vor einem Kiosk am Tremoniapark kam es zu einem Streit. IDA-News/Rene Werner

Aktualisierung 13.54 Uhr: Not-Operation rettete Dortmunder das Leben

Laut der ermittelnden Staatsanwältin Sandra Lücke handelt es sich bei den beiden Verletzten um zwei Dortmunder im Alter von 29 und 31 Jahren. Während der 31-Jährige nur leicht verletzt wurde, erlitt der 29-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Not-Operation am Donnerstagabend ist er mittlerweile außer Lebensgefahr. 

Nach Angaben von Lücke waren die beiden späteren Opfer am Donnerstagnachmittag vor dem Kiosk an der Kreuzstraße auf zwei andere Männer getroffen. Ob sie sich dort verabredet hatten oder es ein zufälliges Treffen war, ist noch Teil der Ermittlungen, so Lücke, ebenso wenig, worum es bei dem Streit ging. Bisher stehe nur eins fest: "Die kannten sich."

Im Laufe des Streits wurden der 29-Jährige und sein 31 Jahre alter Bekannter durch Messerstiche verletzt. Die beiden Täter flohen danach, die Fahndung nach ihnen verlief bisher erfolglos. Nach wie vor ermittelt in dem Fall eine Mordkommission.

So berichteten wir am Donnerstag:

Die Polizei wurde gegen 15.55 Uhr zum Kiosk an der Ecke Kreuzstraße / Kuithanstraße am südlichen Ende des Tremoniaparks gerufen. Dort waren zuvor laut Polizeisprecher Kim Ben Freigang aus noch unbekannten Gründen zwei Gruppen aneinander geraten. Im Zuge des Streits wurden ein Messer und eine Flasche als Waffe eingesetzt. Zwei Menschen wurden verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. "Bei einer Person ist Lebensgefahr nicht auszuschließen", teilte Freigang auf Nachfrage mit.

Wie die Polizei bestätigt, flohen die Täter vom Tatort. Die Polizei hat die Fahndung nach ihnen eingeleitet. Weder zu den Opfern noch zu den Tätern gibt es bisher weitere Informationen. Nun hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

 

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