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Chor-Festival startet: Chorcom bringt Dortmunds City zum Klingen

DortmundFür vier Tage wird Dortmund zu einem Zentrum der europäischen Chormusik: Der Deutsche Chorverband erwartet mehr als 1500 Fachteilnehmer zur „Chorcom“ in Dortmund. Wir geben einen Überblick über einige der 30 anstehenden Konzerte.

Chorcom bringt Dortmunds City zum Klingen
Die Kleidung sitzt, die Töne auch: Das Chorwerk Ruhr singt am Donnerstag (14.9.) um 21 Uhr in der Reinoldikirche Foto: Pedro Malinowski

Einige Ensembles sind jedenfalls dabei, die sich der Spitzenklasse zurechnen können, zum Beispiel das Chorwerk Ruhr, das in der Oper „Einstein on the Beach“ am Theater Dortmund in der vergangenen Spielzeit mit einer wichtigen und sehr herausfordernden Rolle seine Klasse gezeigt hat. Ein Überblick auf einige Konzerte des viertägigen Festivals:

Donnerstag, 14. September

  • 18 Uhr, Heine-Gymnasium: Der Jugendchor der Dortmunder Chorakademie singt mit Chören des Gymnasiums Stücke aus dem Schulchorbuch „Chorissimo! Blue“. 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
  • 19.30 Uhr, Marienkirche: Der Dresdner Kammerchor mit einem Querschnitt aus dem Lebenswerk von Heinrich Schütz (1585-1672).
  • 20 Uhr, Domicil: das dänische Quartett Postyr singt zu elektronischen Rhythmen.
  • 21 Uhr, Propsteikirche: Das Calmus Ensemble gilt als eins der weltweit besten A-cappella-Ensembles. Es singt Stücke aus fünf Jahrhunderten, die allesamt von Shakespeare inspiriert sind: zum Beispiel von Orlando Gibbons, John Tavener, Henry Purcell und Jaakko Mäntyjärvi.
  • 21 Uhr, Reinoldikirche: Das Chorwerk Ruhr singt Scarlattis „Stabat Mater“, Bachs „Jesu, meine Freude“ und „Steinar“ in der Fassung von Ondrej Adámek.


Freitag, 15. September

  • 20 Uhr, Propsteikirche: Der Jugendkonzertchor der Dortmunder Chorakademie singt einen Querschnitt seines Repertoires: Romantik aus Deutschland, Werke aus Skandinavien und den USA, Exotisches aus Südamerika und Polen.
  • 20 Uhr, Marienkirche: Der WDR-Rundfunkchor erzählt Märchen von Hans Christian Andersen mit Chormusik.
  • 20 Uhr, Orchesterzentrum: Das Auditivvokal Dresden fragt: Wenn heute Bundestagswahl wäre, was würden Sie singen? Auf dem Programm stehen zeitgenössische Chorwerke, die sich künstlerisch mit demokratischen Fragen auseinandersetzen, und zwar so, dass es jeder verstehen und genießen können soll.
  • 22 Uhr, Petrikirche: Das skandinavische Erik-Westberg-Vocal-Ensemble stellt Peter Cornelius’ Zyklus „Liebe op. 18“ zeitgenössischen Werken gegenüber.


Samstag, 16. September

  • 19 Uhr, Marienkirche: Der Kammerchor I Vocalisti singt zeitgenössische, zum großen Teil eigens für dieses Ensemble komponierte Vertonungen des biblischen Textes „Singet dem Herrn ein neues Lied“.
  • 19.30 Uhr, Domicil: Der Jazzchor Freiburg singt in sechs Sprachen, unter anderem Stücke aus dem Album „Vocabularies“ von Bobby McFerrin und Roger Treece.
  • 19.30 Uhr, Petrikirche: Der Landesjugendchor Saar möchte den Zuhörern durch die Assoziationen der Musik die Erfahrung einer Reise geben mit Werken von Morley, Elgar, Brahms, Britten und weiteren.
  • 22 Uhr, Propsteikirche: Das Vocalforum Graz singt „New Carmina“: von zwölf europäischen Komponisten neu vertonte Texte der „Carmina Burana“ von Carl Orff.

 

Sonntag, 17. September

  • 13.05 bis 13.25 und 14.05 bis 14.25 Uhr: Zwei „Freitreppenkonzerte“, zuerst ein offenes Singen mit dem Seniorenchor, dann der Begegnungschor. Kein Eintritt.

 

  • Alle Konzerte kosten, soweit nicht anders vermerkt, 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten sind nur an den Abendkassen erhältlich.
  • Die Adressen der Veranstaltungsorte: Marienkirche: Kleppingstraße 5. Domicil: Hansastraße 7-11. Propsteikirche: Propsteihof 10. Reinoldikirche: Ostenhellweg 2. Orchesterzentrum: Brückstraße 47. Petrikirche: Petrikirchhof 7. Heine-Gymnasium: Dörwerstraße 34.
  • Infos zu allen Konzerten und Ensembles auf chor.com

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