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Entscheidung im Rat: H-Bahn soll auch samstags fahren

BAROPDie H-Bahn auf dem Uni-Campus soll künftig auch samstags fahren. Das hat der Rat am Donnerstag mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linke/Piraten und FDP/Bürgerliste beschlossen. Und es gab dabei harsche Kritik an den Stadtwerken als Betreiber der H-Bahn, die einen Samstagsbetrieb ablehnt.

H-Bahn soll auch samstags fahren
Die H-Bahn. Foto: Dieter Menne

Als Armutszeugnis bezeichnete SPD-Ratsfraktionschef Norbert Schilff die Ablehnung des Samstagsbetriebs durch die Stadtwerke (DSW21). Die stützten sich auf die Ergebnisse eines mehrwöchigen Probebetriebs im vergangenen Jahr, der nicht die erhofften Fahrgastzahlen erbracht hatte. Der kurzzeitige Samstagsbetrieb zwischen Uni und Eichlinghofen war daraufhin wieder eingestellt worden.

Probebetrieb habe kein realistisches Bild geliefert

Eine Probebetrieb nur über mehrere Wochen könne kein realistisches Bild liefern. Oft steige die Zahl der Fahrgäste bei neu eingeführten Verbindungen erst nach einiger Zeit im Regelbetrieb, argumentierte Schilff. Die H-Bahn als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel in der Wissenschaftsstadt Dortmund nicht fahren zu lassen, sei "rückständig", begründete er den Antrag seiner Fraktion.

Ähnlich lautende Anträge, die sich für Samstagsfahrten der H-Bahn, aussprachen lagen auch von den Grünen und der Fraktion Linke & Piraten vor. Für alle gab es eine Mehrheit im Rat. Nicht durchsetzen konnte sich die FDP/Bürgerliste mit dem Wunsch, nach einem Jahr einen Erfahrungsbericht vorzulegen. Die CDU lehnte die Anträge ab. "Dann hätte man sich den Probebetrieb auch sparen können", meinte CDU-Ratsherr Sascha Mader.

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Kommentare
  • Wunderbar
    von vaikl am 03.06.2017 12:13 Uhr

    Dann freut sich der Betreiber sicher schon auf die riesigen Horden vom Flohmarkt, die ihren Müll am Samstag in den H-Bahnwagen deponieren. Oder wer soll dann dort Kunde sein, Herr Schilff?

    Wenn Sie oder Ihre Fraktion noch nicht einmal belastbare Erhebungen vorweisen können, die einen Bedarf belegen, sollte man Ihnen die Mehrkosten direkt vom Sitzungsgeld abziehen.

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