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Von Aplerbecker Mark bis Schwerte: B236 bekommt bis zur A1 vier Spuren

BERGHOFENDie Pläne sind jetzt gemacht, der Ausbau der B236 von Berghofen bis zur A1-Auffahrt in Schwerte könnte noch in diesem Jahr beginnen. Neun Jahre nach Eröffnung des Tunnels unter Berghofen ist der Planfeststellungsbeschluss für das Straßenbauprojekt nun gefasst. Was das bedeutet, erläutern wir hier.

B236 bekommt bis zur A1 vier Spuren
Von der Aplerbecker Mark soll die B 236 durchgehend bis zur A1 vierspurig ausgebaut werden. Foto RN-Archiv

Die bestehende B236 soll zwischen Aplerbecker Mark in Dortmund bis zur Autobahnanschlussstelle der BAB 1 in Schwerte vierstreifig ausgebaut werden. Wie die Bezirksregierung Arnsberg mitteilte, wurde das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Damit erhalte der Landesbetrieb Straßen NRW nun Rechtssicherheit und die Möglichkeit für einen "möglichst zeitnahen Baubeginn". Wie die Bezirksregierung mitteilt, soll der Ausbau am Geld nicht scheitern. "Die Baumaßnahme", so heißt es, "ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als 'vordringlicher Bedarf' eingestuft."

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Warum braucht man einen Planfeststellungsbeschluss?

Es ist quasi eine Baugenehmigung. Die soll dafür sorgen, dass der Landesbetrieb Straßen NRW Rechtssicherheit hat und möglichst zeitnah mit dem Bau beginnen kann. Denn in dem Beschluss wird zu jedem Einwand, die zu den Plänen gekommen ist, eine Entscheidung getroffen. Manchmal allerdings ach nur die, dass man daraufhin nichts machen müsse.

Damit ist also alles klar, und der Bau kann beginnen?

Der Beschluss jetzt im Dortmunder Rathaus und in Arnsberg beim Regierungspräsidium ausgelegt. Dennoch kann mit dem Bau begonnen werden, weil Klagen gegen den Beschluss keine aufschiebende Wirkung haben.

Was wird denn ausgebaut?

Die bestehende B 236 soll zwischen der Aplerbecker Mark in Dortmund und der Autobahnanschlussstelle in Schwerte vierspurig ausgebaut werden. Denn seit der Tunnel unter Berghofen fertiggestellt ist, ist dieser Straßenabschnitt, der am Freischütz vorbeiführt, überlastet.

Warum hat man nicht direkt nach der Fertigstellung des Tunnels weitergebaut?

Das wollte man eigentlich. Doch bei einer ersten Vorstellung der Planunterlagen im Frühjahr 2006 gab es 70 Einwände. Daraufhin wurde mehrfach umgeplant. Durch die Zeitverzögerung benötigte man ein neues Verkehrsgutachten, das wiederum neue Lärmschutzmaßnahmen nach sich zog. Auf die wiederum Einwände erfolgten.

Wo kann man die Pläne nun einsehen?

Der Beschluss mit sämtlichen Planungsunterlagen wird vom 31. Januar bis zum 13. Februar im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt am Burgwall 14 in Dortmund, Zimmer 404 - 406, ausgelegt. Die Zeiten, zu denen er einzusehen ist, sind: Montag bis Mittwoch: 8 Uhr bis 12 Uhr und 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag: 8 Uhr bis 12 Uhr und 13.30 Uhr bis 17.30, Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr. 

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Kommentare
  • Wichtige Frage nicht aufgeworfen
    von Ruhrstadt am 27.01.2017 19:01 Uhr

    Eine der wichtigsten Fragen wird leider nicht beantwortet, sie wird vielmehr gar nicht aufgeworfen: Wie wird gebaut? Diese Frage war gestern noch Teil einer privaten Unterhaltung im Freischütz. Wie viel Wald muss abgeholzt werden? Oder reicht der bisherige Verkehrsraum aus, um die zusätzliche Spur zu errichten? Umwelt- und Naturfreunde dürften die Antwort auf diese Fragen sehr interessieren. Es gibt nämlich nicht ausschließlich Autofahrer, denen man ihr Fortkommen so bequem wie möglich machen will. Jetzt muss wohl der Gang ins Dortmunder Rathaus sein...

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