Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing

Das denken die Anwohner: Schürufer Straße: Umleitungen und ihre Folgen

SCHÜRENSchon im Vorfeld sprach DSW21 Pressesprecher Marc Wiegand von „keiner normalen Umleitung während der Baumaßnahmen auf der Schüruferstraße. Der Grund ist einmal sicher die weiträumige Umleitung, die die Busse der DSW21 von Hörde in Richtung Aplerbeck fahren müssen, es geht aber auch um die Dauer der Umleitung – mindestens zwei Jahre rechnet man bei den DSW.

1/2
  • Schürufer Straße: Umleitungen und ihre Folgen
    Mindestens zwei Jahre soll die Umleitung wegen Bauarbeiten auf der Schüruferstraße bestehen bleiben. Foto: Jörg Bauerfeld

Es sind die vorbereitenden Arbeiten durch die Donetz (vermutlich bis April 2018), und der anschließende Kanalbau durch das Tiefbauamt der Stadt Dortmund, die für eine monatelange Einbahnstraßenregelung der viel befahrenen Ost-West-Verbindung sorgt.

Um die „Vielnutzer“ (Monatskarten, Jahreskarten) der öffentlichen Verkehrsmittel über den Verlauf der Umleitung zu informieren, gab es für diese Kunden spezielle Infoblätter, die auf die Umleitungen, die die Buslinien 440 und der NE40 in Richtung Aplerbeck nehmen müssen, hinweisen.

Umweg über Gevelsberger Straße

Auch wird die, in den letzten Wochen aufgrund einer benachbarten Baustelle stillgelegte Haltestelle Schürener Straße, wieder reaktiviert. Bleibt natürlich das Problem, dass die Fahrgäste, die beispielsweise an der Schürener Straße in Richtung Hörde in den Bus einsteigen und dort auch wieder aussteigen möchten, eine „Himmelfahrt“ über die Gevelsbergstraße und Aplerbeck in Kauf nehmen müssen.

Was dagegen den „normalen“ Verkehr angeht, befürchtet man in Schüren ein Verkehrschaos. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Gevelsbergstraße von vielen Ortskundigen als „Schleichweg“ genutzt wird, um die weite Umfahrung von Hörde nach Aplerbeck über die B1 zu vermeiden. Oskar Meuser kann da ein Lied von singen. Der 85-Jährige wohnt seit 63 Jahren im Bereich der Gevelsbergstraße und hat schon so manche Baumaßnahmen mitgemacht, die zu vollen Straßen in Schüren führten – „und das wird nun wieder so sein“, sagt Meuser. Vor allem, da in die Zeit der Sperrung der Schüruferstraße auch der Neubau der neuen Mitte in Schüren fällt. „Was meinen Sie, was dann auf der Gevelsbergstraße los sein wird?“.

Denn eines, da ist sich auch sein Nachbar Willi Middelmann sicher, egal wo die offizielle Umleitung von Hörde in Richtung Aplerbeck herführt, der Schleichweg geht über die Gevelsbergstraße.

Stadt hat Bürger nicht ausreichend informiert

Was beide Senioren aber so richtig gegen den Strich geht, ist die fehlende Informationspolitik vonseiten der Stadt. So habe es eine große Informations-Veranstaltung zum Umbau der Schürener Mitte gegeben, bei der aber kein Wort über die bevorstehende Baumaßnahme an der Schüruferstraße und die Folgen für die Gevelsbergstraße gefallen seien, sagt Oskar Meuser. „Es kann doch nicht sein, dass so eine Baumaßnahme nicht frühzeitig angekündigt wird, sondern plötzlich Schilder dort an der Straße stehen und wir fallen vom Stuhl.“

Wegen der Baustelle: Gespräche mit Bezirksvertretung
Erst in  letzten Woche Dienstag haben die Mitglieder der BV-Aplerbeck vom Tiefbauamt der Stadt Dortmund die Informationen zur Einbahnstraßenregelung an der Schüruferstraße bekommen.
Heute finden noch einmal Gespräche zwischen Mitgliedern der Bezirkvertretung und DSW 21 statt.

Zur Startseite >

Orte

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars unsere Kommentarregeln.

Verkehr ohne Verkehrsregeln führt ins Chaos. Internet-Debatten ohne Verhaltensregeln auch. Deshalb gibt es diese Kommentarregeln. Sie definieren den Rahmen, der eine sachliche, niveauvolle, faire und offene Diskussionskultur möglich machen soll. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, sich an die folgenden Regeln zu halten:

  • Registrierung: Um bei uns mitdiskutieren zu können, müssen Sie sich registrieren. Bitte tun Sie dies mit Ihrem tatsächlichen Namen. Wir behalten uns das Recht vor, Accounts mit Fantasienamen zu sperren.
  • Seien Sie freundlich, fair und tolerant! Ein guter Umgangston ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Das bedeutet: Keine persönlichen Angriffe auf andere Nutzer! Beleidigende, rassistische, sexistische, vulgäre, hetzerische oder gewaltverherrlichende Töne sind bei uns nicht erwünscht und werden vom Administrator gelöscht. Gleiches gilt für Links auf entsprechende Seiten im Internet.
  • Teilen Sie Informationen mit uns! Schenken Sie uns und den anderen Lesern Ihr Expertenwissen! Schildern Sie uns Ihre Beobachtungen als Augenzeuge! Stellen Sie Fragen und sagen Sie uns, wozu Sie noch mehr erfahren wollen!
  • Das Veröffentlichen urheberrechtlich geschützter Inhalte - zum Beispiel kompletter Artikel anderer Internetseiten - ist nicht erlaubt. Inhalte und Links mit werblichem oder kommerziellem Charakter werden gelöscht.
  • Es ist verboten, private Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) zu veröffentlichen.
  • Beachten Sie das Thema einer Diskussion - Off-Topic-Beiträge sind unerwünscht.
  • Mit der Teilnahme an der Diskussion erkennen Sie die Kommentarregeln an. Bei Verstößen kann ein Diskussionsteilnehmer dauerhaft ausgeschlossen werden. Eine Registrierung unter einem anderen Namen wird nicht gestattet.
  • Wir behalten uns vor, einzelne Nutzerbeiträge in anderen Medien zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht.
  • Bei technischen Problemen schreiben Sie bitte eine E-Mail an online@ruhrnachrichten.de.
Sie können bis zu 1000 Zeichen als Text schreiben.

Mehr aus diesem Ressort

Auch interessant

Weitere Artikel

Nach Oben
© 2016 Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG