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Auf 500 Quadratmetern: Die Pommes-Halle: Grill-Store eröffnet zweite Filiale

WICKEDE„Es war eigentlich gar nicht unser Gedanke, die größte Pommesbude Deutschlands zu eröffnen“, sagt Torsten Gralla. Er steht an der Theke des noch leeren Grill-Store am Wickeder Hellweg. Hier eröffnet er Ende Februar gemeinsam mit Kay Fräder seine zweite Filiale. Wir verraten, was eine Portion Pommes kostet.

Die Pommes-Halle: Grill-Store eröffnet zweite Filiale
Torsten Gralla (l.) und Kay Fräder eröffnen im März ihren 500 Quadratmeter großen Grill-Store in Wickede. Foto: Eva-Maria Spiller

Noch wirkt Gralla etwas verlassen in der riesigen, grauen Empfangshalle. Die Wände sind zur Hälfte mit dunklem Holz vertäfelt. Braun lackierte Euro-Paletten reihen sich an der Wand entlang. Hier in Wickede sollen ab Ende Februar die Gäste ihre ersten Pommes genießen.

„Das Konzept ist genau dasselbe wie in unserer Filiale in Kirchlinde, nur fünf Mal so groß“, sagt Gralla. 500 Quadratmeter ist der neue Grill-Store am Wickeder Hellweg groß. Damit seien sie die größte Pommesbude Deutschlands, sagen Gralla und sein Geschäftspartner Kay Fräder zumindest selber. Der Laden in Kirchlinde wirkt dagegen mit seinen 100 Quadratmetern beinahe klein.

Pommes und Burger

Doch bevor hier die ersten Pommes und Burger über die Theke gehen können, ist noch einiges zu tun. Gralla streift durch die Räume, die hier seit November 2016 entstehen. „Das hier war ein einzelner, viereckiger Raum“, sagt der 44-Jährige. Knapp ein Jahr lang stand die ehemalige DM-Drogerie-Filiale leer.

Nun gibt es einen Empfangsraum mit Grill und Theke, einen 50 Quadratmeter großen Kühlraum, ein Trockenlager, eine Vorbereitungsküche, einen Besprechungsraum, ein Büro und Toiletten. 180 000 Euro haben die beiden dafür in die Hand genommen.

„In Kirchlinde verkaufen wir etwa 150 Kilogramm Pommes in der Woche“, sagt Fräder. „Das ist das Minimum, das wir auch in Wickede umsetzen wollen“, so Gralla. Die beiden bieten ihren Gästen noch einiges mehr: panierte Schnitzel, Schaschlik mit geräuchertem Speck, Burger mit 200 Gramm Fleisch, Pommes mit hausgemachter Käsesauce. Und wie in Kirchlinde auch den Neven-Subotic-Veggie-Burger.

Für seine Burger bekommt der Laden täglich frische Brötchen von einem Bäcker aus Huckarde. Das Hackfleisch für die Burger kommt aus Nette. „Wir beziehen alles aus der Region“, sagt Fräder.

"Weil wir Vorstadt-Kinder sind"

Aber warum so ein großer Laden in einem Vorort? „Weil wir Vorstadt-Kinder sind“, macht Gralla klar. Er stammt aus Bövinghausen, Fräder aus Westerfilde. Gralla: „Damals gab es bei uns zehn Pommesbuden. Dann hat irgendwann sogar die letzte Kneipe zugemacht.“

Um dem Gastro-Sterben entgegenzuwirken, eröffneten die beiden Ende 2015 die Filiale in Kirchlinde. Und das mit Erfolg. „Deshalb wollten wir uns vergrößern, durch eine zweite Filiale“, sagt Gralla. Dabei fiel die Wahl auf Wickede.

„Eigentlich wollten wir ein 200 Quadratmeter großes Lokal direkt gegenüber eröffnen“, sagt Gralla. Mit dem Vermieter, dem vor Ort mehrere Immobilien gehören, habe man sich dann aber für eine faire Miete auf den großen Laden geeinigt.

Die erste Filiale des Grill-Stores ist in Kirchlinde, Westerwikstraße 61. Die neue Filiale entsteht am Wickeder Hellweg 93. Eine normale Pommes kostet hier 1,70 Euro. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 11.30 bis 22 Uhr, sonntags 10 bis 21 Uhr.  Nur sonntags bietet der Grill-Store seinen Gästen einen amerikanischen Brunch.

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