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Ermittlungen eingestellt: Brutaler Raub in Bövinghausen bleibt unaufgeklärt

BÖVINGHAUSENEs gab ein aussagekräftiges Phantombild, eine detaillierte Täterbeschreibung, umfangreiche Ermittlungen und sogar einen Bericht bei Aktenzeichen XY, dem zahlreiche Hinweise folgten. Trotzdem bleibt ein vor einem knappen Jahr geschehener brutaler Raub in Bövinghausen vorerst unaufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt.

Brutaler Raub in Bövinghausen bleibt unaufgeklärt
Mit diesem Phantombild suchten die Ermittler nach einem der Räuber. Zeichnung: Polizei Dortmund

Am 26. August 2016 wurde eine 51-jährige Frau mitten am Nachmittag auf dem Nachhauseweg  an der Bushaltestelle Oberdelle zu Boden gestoßen . Bei dem Sturz fiel sie auf ihre Umhängetasche, auf die es die drei Täter offenbar abgesehen hatten. Die Männer brüllten in unbekannter Sprache auf sie ein, spuckten vor ihr aus und traten der am Boden liegenden Frau in den Bauch.

Das Opfer gab die Tasche frei, die Täter erbeuteten ihre Geldbörse. Erst zwei Tage später traute sich die Frau zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Sie musste seelsorgerisch betreut werden.

Hinweise "waren nicht zielführend"

Weder das Phantombild noch die genaue Beschreibung – der Haupttäter war etwa 30 Jahre alt, hatte kurze dunkle gelockte Haare, trug ein helles Shirt mit der Aufschrift „Afrika“ und eine Narbe auf der rechten Gesichtshälfte – führten zur Ermittlung der Täter.

Auch die zahlreichen Hinweise, die nach Ausstrahlung der Aktenzeichen-XY-Sendung am 1. März 2017 eingegangen sind, brachten die Ermittlungsbehörden nicht weiter. „Sie waren nicht zielführend“, sagt Staatsanwalt Elmar Pleus.

Akten werden bis 2036 aufbewahrt

Da zurzeit keine weiteren erfolgversprechenden Ermittlungsansätze vorlägen, hat die Staatsanwaltschaft vorerst die Akten zugeklappt. Elmar Pleus: „Sollten neue Hinweise auftauchen, wird das Verfahren aber sofort wieder aufgenommen.“ Nicht umsonst würden die Akten bis 2036 aufbewahrt...

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