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Änderungen bei Gottesdiensten: In St. Sixtus ticken die Uhren sonntags anders

HalternIn der katholischen Pfarrei ändern sich an den Wochenenden die Gottesdienstzeiten. Einigen Mitgliedern könnte es schwer fallen, sich darauf einzulassen. Eine Alternative gibt es aber nicht.

In St. Sixtus ticken die Uhren sonntags anders
Die Halterner Sixtus-Kirche. Foto: Benjamin Glöckner

Die Notwendigkeit zur Veränderung ist eine Folgerung aus dem Weggang von Pfarrer Heio Weishaupt“, erklären die neuen Pfarrer André Pollmann und Michael Ostholthoff. Außerdem sei man bei der Durchführung des gegenwärtigen Gottesdienstplans auf die stetige Mitarbeit der emeritierten Priester angewiesen. „Diese sind auch weiterhin herzlich zur Zelebration in allen Kirchen eingeladen, sollen aber auch die Möglichkeit haben, kurzfristig von Verpflichtungen zurückzutreten“, sagt Michael Ostholthoff.

Vorabendmesse in Lavesum

Ändern wird sich ab dem 1. Advent beispielsweise, dass Lavesum eine Vorabendmesse, aber keinen Sonntagsgottesdienst hat und St. Sixtus und der Annaberg sich je nach Jahreszeit mit der Vorabendmesse abwechseln. In Heilig Kreuz ist die Sonntagsmesse bereits um 8.30 Uhr statt um 11 Uhr, Lippramsdorf geht auf 10 statt 9.15 Uhr und die Abendmesse ist nicht mehr in St. Sixtus, sondern in St. Laurentius. Es wird in der Regel drei Prediger geben, die jeweils sonntags eine Predigtschiene übernehmen. Die Neuerung wird dazu führen, dass Prediger und Zelebrant nicht mehr unbedingt eine Person sind. So ist es möglich, dass Robert Gruschka zum Beispiel den Gottesdienst einer Schiene übernimmt und Michael Ostholthoff als Prediger der Schiene in seinen Gottesdienst kommt, dort predigt und danach zum nächsten Gottesdienst weiterfährt. Zum Prediger-Team gehören André Pollmann, Robert Gruschka, Pater James und Pater Anthony.

Diakone und Pastoralreferenten

Die ständigen Diakone und Pastoralreferenten werden verstärkt in die Verkündigung einbezogen. „Die Emeriti Werner Schröder, Otto Goeke und Antonius Speckbrock sind herzlich eingeladen, in ihren Gottesdiensten zu predigen, können ansonsten Hilfe von einem der drei Prediger am Wochenende erhalten“, so Michael Ostholthoff weiter. Samstags finden Gottesdienste um 15.45 Uhr im Krankenhaus, um 18 Uhr in St. Antonius Lavesum sowie von November bis Ostern um 18 Uhr in St. Sixtus, von Ostern bis Oktober auf dem Annaberg statt. Zwei der drei Prediger des Sonntags sind an diesen Tagen im Einsatz. Neu ist die 18-Uhr-Abendmesse in St. Laurentius mit anschließender Begegnung. Im Advent wird sie als Rorate-Gottesdienst gestaltet, das heißt ohne künstliche Beleuchtung, nur mit Kerzenlicht. Wo die Begegnung stattfindet, ist noch nicht klar.

„Wir müssen schauen, wo das am besten geht, in der Kirche oder im Pfarrheim.“ Für den Sonntags-Abendgottesdienst werden neue Liederbücher angeschafft und es soll vernehmlich nicht die Orgel spielen, sondern ein E-Piano zum Einsatz kommen. Jugendgottesdienste mit dem Einsatz der Lichtanlage finden auch weiter vornehmlich in St. Marien statt, da sich dort das passende Equipment befindet. Insgesamt fallen 2,5 Gottesdienste weg. Entscheidend sind die Veränderungen der Gottesdienstordnung, die es erlauben, mit weniger Personal auszukommen.

Sondergottesdienste

Das betrifft auch die Organisten, da es in der Pfarrgemeinde gerade hier immer wieder zu Engpässen kommt. Neu ist ebenfalls, dass Sondergottesdienste wie etwa Erstkommunionfeiern in diesem Modell zu einer gewünschten Zeit der jeweiligen Gemeinde an Sonn- oder Feiertagen terminiert werden können. Außerdem: Am Samstag wollen die Pfarrer Taufen und Hochzeiten um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr anbieten. „Eine größere Flexibilität für die Menschen ist letztlich das Ziel“, betont Pfarrer Pollmann.

„Natürlich freuen wir uns auch darüber, wenn mehrere Kinder in einer Feier getauft werden, wenn es aber den Wunsch einer Familie zu einer Einzeltaufe gibt, soll zumindest versucht werden, diesem Wunsch zu entsprechen.“ Von Brautpaaren wurde immer wieder der Wunsch geäußert, auch später als 14.30 Uhr mit der Hochzeit zu beginnen – der neue Plan würde dies ermög lichen. Es soll Freiraum für neue Akzente geschaffen werden. André Pollmann dazu: „Die all-sonntäglichen Gottesdienste werden Jahr für Jahr schlechter besucht und gerade die jungen Menschen lassen sich immer weniger auf diese Weise ansprechen. Wir benötigen besondere Veranstaltungen wie in der vergangenen Woche in Sythen, um auch wieder jüngere Zielgruppen in den Fokus zu rücken.“

Diese Zeiten gelten ab dem 1. Advent:

Samstag: 15.45 Uhr Krankenhauskapelle, 18 Uhr St. Antonius Lavesum, 18 Uhr St. Sixtus (November bis Ostern) oder Annaberg (Ostern bis Oktober).
Sonntag/Schiene I: 8.30 Uhr Annaberg, 10 Uhr St. Sixtus, 11.30 Uhr St. Marien.
Sonntag/Schiene II: 8.30 Uhr Hl. Kreuz Hamm-Bossendorf, 10 Uhr St. Maria-Magdalena Flaesheim, 11.30 Uhr St. Andreas Hullern.
Sonntag/Schiene III: 10 Uhr St. Lambertus Lippramsdorf, 11.30 Uhr St. Joseph Sythen, 18 Uhr St. Laurentius.
Fragen beantworten die Seelsorger Interessierten am 22. Oktober (Sonntag) um 12 Uhr im Josefshaus, Richthof 18.

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