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Bundestagswahl 2017: Warum sind in Ascheberg Wahlkarten verschollen?

ASCHEBERGRund 1000 Wahlbenachrichtigungskarten hat die Post im Ascheberger Wahlbezirk 3 nicht ordnungsgemäß zugestellt. Den Patzer erklären kann der Logistik-Konzern nicht. Dass die Wahlkarten noch nicht wieder aufgetaucht sind, sei "unerklärlich und ungewöhnlich".

Nachdem das Wahlamt der Gemeinde eine zweite Rutsche drucken und erneut zustellen ließ, dürften spätestens am Montag (11. September) alle noch fehlenden Benachrichtigungen in den betroffenen Ascheberger Haushalten eingetrudelt sein.

Den Patzer erklären kann die Post nicht. Die Kommunikation sei schwierig, sagte Johannes Goßheger vom Wahlamt auf Anfrage unserer Redaktion. „Bei so einem großen Unternehmen wird man an verschiedene Stellen verwiesen.“ Den Grund für die Panne hätte ihm bisher aber niemand liefern können.

Wahlkarten hätten längst wieder auftauchen müssen

Rainer Ernzer, ein Regional-Sprecher des Logistik-Konzerns, sagte am Montag: „Beim Transport innerhalb unserer Betriebe kann es natürlich zu Fehlern kommen.“ Bei einer eventuellen Fehlleitung hätten die Wahlkarten aber längst wieder auftauchen müssen. Dass sie noch immer verschollen sind, bezeichnet Ernzer als „nicht erklärlich und auch ungewöhnlich“.

11.850 Wahlbenachrichtigungskarten hatte Wahlleiter Johannes Goßheger am 21. August zur Post gegeben. Erste Anrufer, die nach ihrer Wahlkarte gefragt hatten, hätte er noch guten Gewissens vertröstet. Als sich die Anrufe häuften und die Bundestagswahl immer näher rückte, sei klar gewesen, dass es ein Problem mit der Zustellung gegeben haben muss.

Diese Straßen sind betroffen:

Betroffen waren nach Angaben der Gemeinde die Straßen Josef-Wintrup-Weg, Hugo-Merten-Weg, Nienkamp, Dr.-Pistorius-Straße, Windmühlenweg, Mühlenkamp, Friedrich-Press-Straße und Rheinsbergring.

Bei der Zustellung der rund 1000 nachgedruckten Wahlbenachrichtigungen habe man sich nicht mehr auf die Post verlassen wollen, das übernahm laut Goßheger nun der Zustelldienst „Brief und mehr“. Und zumindest bis Montagmittag hatten ihn keine weiteren Beschwerden erreicht. 

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